News-Feed 9 – Reputation Management

News-Feed zu Reputation Management, Online-Reputation und Personal Branding.
Ausgabe Nr. 9 vom 12. März 2010.

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Reisen beginnen heute im Internet…
… und Online-Reputation spielt dabei eine immer grössere Rolle. Das grösste deutschsprachige Hotelbewertungsportal HolidayCheck kooperiert neu mit TrustYou, einer Metasuchmaschine für Internetbewertungen für Hoteliers und Tourismusanbieter. TrustYou-Analytics ermöglicht es die Qualität des eigenen Betriebs anhand aller Bewertungen im Internet zu überprüfen.
Link:
Medienmitteilung auf lifepr.de lesen

Sorgenkind Toyota kommt nicht zur Ruhe
Rückrufaktionen wegen defekter Gaspedale und nicht funktionierender Bremsen laufen weltweit seit Wochen und belasten den Ruf des Autobauers weiter. Im Internet verbreiten sich zudem Stories über die Glaubwürdigkeit von Prius-Fahrer James Sikes und die Berichterstattung von ABC.
Links:
Bericht auf fox40.com lesen
Beitrag auf huffingtonpost.com lesen

Psychologe sagt: „Skandale haben meist keine langfristigen Konsequenzen“
Der Nokia-Boykott ist lange vergessen und auch Toyota wird sich vom Gaspedal-Skandal erholen. Der Psychologe Martin Schweer erklärt im Interview, warum Skandale meist keine langfristigen Konsequenzen für Unternehmen haben.
Link:
Interview auf wiwo.de lesen

Erfahrung aus erster Hand: Things We Have Learnt in 4 Years Of ORM
BrandsEye ist ein Anbieter von Online-Reputation Management Dienstleistungen. Im Blog fasst Marketing Manager Tim Shier seine Erfahrungen aus vier Jahren Reputation Management zusammen.
Link:
Blogbeitrag auf brandseye.com lesen

Mehrheit informiert sich vor einem Kauf im Web
Kaufentscheidungen wird heute in der Regel das Internet konsultiert. Vor einem Kauf informieren sich 55 Prozent der Bundesbürger im Internet über Preise oder Produkteigenschaften. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Personen ab 14 Jahre im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben.
Link:
Medienmitteilung von BITKOM lesen

Swisscom-Chef warnt vor Reputationsschäden
Das Image leidet, der Wert von Fastweb schrumpft, und Rückstellungen werden geprüft: Gegenüber Parlamentariern zeigt Swisscom-CEO Carsten Schloter die Risiken auf.
Link:
Beitrag auf cash.ch lesen

Apple nach CSR-Bericht für Kinderarbeit in der Kritik

Nachdem der kalifornische Computerriese Apple eingeräumt hatte, dass bei der Herstellung des iPhones in einigen Fabriken Fälle von Kinderarbeit festgestellt worden sind, verurteilten Entwicklungs- und Umweltorganisationen einmal mehr die Arbeitsbedingungen in der IT-Branche.
Link:
Kommentar auf csr-news.net lesen

Dieser Newsfeed wurde von Karten Füllhaas zusammen gestellt.
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Vertrauen der Konsumenten ist “Schutzschirm” für Marken

Mit der Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2010” hat das Magazin Reader’s Digest zum zehnten Mal die vertrauenswürdigsten Marken in 16 Ländern Europas ermittelt. Auszüge aus den Resultaten wurden bereits veröffentlicht, nun sind unter rdtrustedbrands.com alle Ergebnisse in PDF-Form abrufbar. Gesamteuropäisch gesehen  gehören Nivea, Nokia und Visa zu den Marken, die das grösste Vertrauen der Konsumenten geniessen.


Quelle: rdtrustedbrands.com

Das Vertrauen der Kunden und Konsumenten ist für eine Marke überlebenswichtig. Die Autoren der Studie formulieren es so:

„Der wirksamste Schutzschirm für eine Marke ist das Vertrauen der Konsumenten.” (Quelle)

Mehr als 32‘000 Leser beteiligten sich von September bis Oktober vergangenen Jahres an der Umfrage, davon über 1’500 aus der Schweiz und rund 9′000 in Deutschland. Damit ist die jährlich durchgeführte Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2010“ die aktuell grösste europaweite Konsumentenuntersuchung.

Die Teilnehmer wurden gebeten, in 35 verschiedenen Produktkategorien jeweils eine Marke ungestützt (also ohne Vorgabe von Markenamen) zu nennen, der sie das meiste Vertrauen entgegen bringen. Die Marken wurden dann von den Konsumenten nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Qualität der Produkte
  • Verhältnis von Preis und Gegenwert
  • Eindeutiges Image
  • Kenntnis der Kundenbedürfnisse


Auszug aus dem Fragebogen. Quelle: rdtrustedbrands.com

Da der Fragebogen keine Markennamen vorgibt, zeigt sich in der Umfrage auch, wie stark einzelne Marken im Bewusstsein der Konsumenten verankert sind. In der Kategorie Hautpflege wurden in der Schweiz 107 verschiedene Marken genannt, bei Bekleidung 172. Insgesamt wurden in der Schweiz  für alle Produktbereiche rund 2′050 unterschiedliche Marken auf die Fragebögen geschrieben. Für Deutschland liegt die Zahl bei 4’400 Marken.

European Trusted Brands beschränkt sich auf Produktqualität, Image und Kundenbedürfnisse. Neben den von Reader’s Digest abgefragten vier Kriterien spielen jedoch noch weitere Faktoren eine Rolle, wenn man die Reputation einer Marke oder eines Unternehmens bestimmen oder steuern will. Das renommierte Reputation Institute arbeitete mit der selber entwickelten RepTrak-Methode. Sie stellt die Reputation eines Unternehmens in sieben Dimensionen dar.

  1. Products & Services
  2. Innovation
  3. Workplace
  4. Governance
  5. Citizenship
  6. Leadership
  7. Performance


Quelle: Reputation Institute

Mit der jährlichen Global Pulse-Studie veröffentlicht das Reputation Institute seine eigene Umfrage über die weltweit angesehensten Unternehmen. Die Kategorie Products/Services beeinflusst die Reputation am stärksten (17,5%), gefolgt von Governance (15,1%) und Citizenship (14,7%).

Mit Material von

readers-digest.de

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Lebensmittel deines Vertrauens

Ohne Vertrauen geht gar nichts – schon gar nicht, wenn es um unsere tägliche Ernährung geht. Krankheitsfälle oder gar Tote aufgrund schadhafter Produkte sind wohl das Worst-Case Szenario für jeden Lebensmittelproduzenten. Doch bei wem sehen Kunden und Konsumenten die Verantwortung dafür, dass unsere Lebensmittel „sicher“ sind?

Wie eine Umfrage vom Umfrage-Institut Nielsen zeigt, sieht der Grossteil der Bevölkerung diese Verantwortung sehr deutlich bei der Lebensmittelindustrie. Eine geringere Rolle in Bezug auf Verantwortung spielen die Handelsunternehmen, obwohl dort die Einkäufe getätigt werden.


Quelle: Nielsen

Bei der Wahl des Einkaufsortes spielt geographische Nähe eine wichtige Rolle. Die räumliche Nähe zum bevorzugten Geschäft vermittelt den Konsumenten ein subjektives Gefühl der Sicherheit, obwohl dort trotzdem in der Mehrzahl überregionale Produkte gekauft werden. Kein Wunder setzen Lebensmittelhändler auf regional produzierte Frischprodukte in ihren Märkten. Manor Food hat dazu sogar mit „lokal“ eine eigene Marke geschaffen.

Auch Bio-Produkte geniessen laut Nielsen-Umfrage ein relativ gutes Ansehen. Ein knappes Drittel der Schweizer Konsumenten meint, dass Bio-Lebensmittel sicherer sind als konventionell hergestellte Produkte. In Deutschland stimmen dieser Aussage 39 Prozent zu, in Österreich sogar 51 Prozent.

In der Schweiz baut Detailhändler Migros sein Angebot an Bio-Produkten aus. Wie überall kommt auch bei der Migros eine Vielzahl an Labels zum Einsatz, was die Transparenz für die Konsumenten nicht gerade erhöht. Um die Glaubwürdigkeit der einzelnen Labels zu stärken, wären einheitliche Labels für alle Detailhändler mit transparenten Standards und Richtlinien wünschenswert.

Nachhaltigkeit nimmt in der Kommunikation der Migros einen wichtigen Platz ein.

Kein Wunder belegte die Migros bei den „Reader’s Digest European Trusted Brands 2010“ in vier Produktekategorien (Waschmittel, Milchprodukte, Treibstoffe/Benzin und Haushaltsreiniger) den ersten Platz. Migros-Chef wertet diesen Vertrauensbeweis der Konsumenten auch als Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz:

„Diese Erhebung zeigt einmal mehr, dass die Bevölkerung sowohl die aussergewöhnlichen Leistungen wie auch das ökologische und soziale Engagement der Migros wahrnimmt und uns deshalb grosses Vertrauen schenkt. Dieses Vertrauen ist unsere einmalige Stärke gegenüber den Konkurrenten. (Quelle)

Kommt es dann doch mal zu einer Krisensituation mit verdorbenen Lebensmitteln, liegt das Vertrauen nicht mehr so eindeutig bei der Lebensmittelindustrie. Interessant ist, dass in der Schweiz ausgerechnet der Regierung am meisten Vertrauen entgegen gebracht wird. In Deutschland sticht das Vertrauen in die Medien hervor.


Quelle: Nielsen

In der heutigen Medienlandschaft verbreiten sich Nachrichten und Gerüchte um gesundheitlich bedenkliche Lebensmittel schnell via Internet und insbesondere via Social Networks. Wer als Unternehmen bereits über eine gut etablierte Online-Präsenz verfügt, kann im Krisenfall auch schnell online reagieren.

Mit Material von
Nielsen / Medienmitteilung