Mit dieser Aussage setzt Martin Bredl, Unternehmenssprecher der Telekom Austria einen Kontrapunkt zur negativen Einschätzung der deutschen Zeitschrift Computerwoche von letzter Woche. Wir haben ebenfalls darüber berichtet.
Hier der Wortlaut aus seinem Interview mit der österreichischen Zeitung Der Standard: „Blogs sind das ideale PR-Tool. Kein anderes Tool kann die Stärke von PR, nämlich Authentizität und Vertrauen so gut vermitteln als ein Blog. Fast kein anderes Tool: das persönliche Gespräch kann wohl nichts ersetzen. Blogs kommen dem aber am nächsten. Ich bin überzeugt, dass wir als PR-Fachleute Blogs in Zukunft sehr viel mehr nutzen werden.“
Autor: KF










Ich möchte noch etwas ergänzen: Neben dem Kern von PR, nämlich Beziehungen aufzubauen, scheinen Blogs auch für PR Leute ideale Instrumente zum Wissensaustausch zu sein. Ich lerne über meinem Blog mehr als ich über meinen Blog publiziere. Publizieren erfolgt noch immer mehr über die klassischen Medien.
Leider kann ich Ihren Blog http://bredlbloggt.at/ nicht öffenen. Würde mich aber interessieren was Sie so schreiben.
Die Aussage von Martin ist m.E. in ihrer Pointiertheit nur aus dem Kontext des Interviews heraus zu verstehen. Generell bin ich der Meinung, dass es so etwas wie ein “ideales PR-Tool” per se nicht gibt. Wenn als allgemeines Ziel von PR das Herstellen und die Pflege von Beziehungen gilt, dann ist das jeweils ideale Tool jenes, das am besten geeignet ist, in der spezifischen Situation und in Bezug auf die Stakeholder das Ziel am besten und nachhaltigsten zu erreichen. Das KANN ein Blog sein, muss aber nicht. Nicht alle Stakeholder-Gruppen sind via Blog überhaupt erreichbar (digital divide), und nicht in allen Fällen (Public Affairs, um ein Beispiel zu nennen) sind Blogs ideale Instrumente.