Heute ist alles 2.0. Daher hat auch das Posting „Press Release 2.0 – Social Networking Enhanced“ sofort mein Interesse geweckt. Blogger Daniel Schawbel hat auf socialmediatoday.com ein Beispiel für eine Web 2.0 gerechte Medienmitteilung vorgestellt. An den Haupttext der Mitteilung hängt er Links zu RSS-Feeds, Wiki-Einträgen und Blogs an. Damit wird den Journalisten und Redaktionen sicher die Arbeit erleichtert, zusätzliche Informationen über den Aussender der Pressemitteilung zu recherchieren, aber im Kern bleibt der Text doch ein Text.
Unter dem Begriff „Press Release 2.0“ verstehe ich eine Medienmitteilung, die nicht nur aus einem Text besteht, sondern auch andere Medienformate integriert. Ein Audio-Podcast mit Original-Tönen beispielsweise oder ein Unternehmensportrait als Webvideo. Auf der Empfängerseite, also den Medien, müsste dann natürlich auch Interesse bestehen, solches Material auch zu verarbeiten und publizieren zu können. Grosse News-Portale wie spiegel.de oder welt.de sind auf dem Weg dazu. News aktuell Deutschland versendet Audio-Beiträge, wie bereits berichtet. Aber auf Webseiten von Fachmagazinen, die für B2B-Unternehmenskommunikation häufig eine grosse Rolle spielen, ist aber meistens leider noch Fehlanzeige mit der Integration von Video- und Audiocontent.
Autor: KF









