Vor ein paar Tagen hat Tim O’Reilly einen Vorschlag für die Formulierung eines Verhaltenskodex rund ums Bloggen veröffentlicht und damit zum Teil heftige Reaktionen auf der Pro- und auf der Contra-Seite ausgelöst. Liest man Einträge in Foren und Blogs bekommt man wirklich den Eindruck, viele Leute haben alle Regeln des Anstands weit hinter sich gelassen. Hier ein Beispiel vom golem.de-Forum zur Veröffentlichung der Schweizer Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) zum legalen Downloaden aus dem Internet:
Einfach grässlich wie die in der Schweiz Diebstahl an den Künstlern begehen!
Aber das ist der Fluch der Direkten Demokratie, so setzen sich nur Linkspopulisten, Spinner und Raubkopierer gegen die vernünftige Planung der Konservativen Profis durch!
(Link auf Kommentar / Link auf Beitrag)
Aber was bedeutet das für Unternehmen, die ein Corporate Blog betreiben? Sollen Kommentare in solchem Stil gelöscht werden oder nicht? Was für ein Bild gibt mein Unternehmen nach aussen ab, wenn auf meinem Blog solche Kommentare stehen?
Autor: KF










Wenn nur firmenfreundliche Kommentare zugelassen werden, ist natürlich die Glaubwürdigkeit dahin.
Wenn Kommentierer auf niedrigem Niveau rummeckern, schadet das nicht unbedingt dem Unternehmen, die Surfer sind es sich (u.a. von Kommentiermöglichkeiten auf Seiten wie 20min etc) gewohnt, dass verschiedene Meinungen unabhängig voneinander aufzufassen sind.
Wenn aber berechtigte Kritik kommt, dann macht es das Unternehmen umso sympatischer, wenn gut damit umgegangen wird. Natürlich muss ein Unternehmen sich den Umgang mit Kritik vorher überlegen.