Einem Bericht der Financial Times Deutschland zu folge, basteln grosse Konzerne wie IBM, Microsoft oder Google am nächsten Entwicklungsschritt im Internet. Anstatt wie bisher im eindimensionalen Internet zu surfen, sollen Webnutzer gemäss FTD künftig unter anderem virtuelle Geschäfte betreten, um dort Bücher, Kühlschränke oder Unterhaltungselektronik zu kaufen. Auswirkungen auf die Art wie Kundenkontakte oder interne Kommunikation gepflegt werden, können wir heute noch schwer abschätzen.
„… 3-D-Simulationen mit Avataren, die aussehen wie man selbst, könnten tatsächlich die Zukunft der Onlinekommunikation sein. Meetings, die in verschiedenen Städten gleichzeitig stattfinden, werden dann nicht mehr per Videokonferenz, sondern per Avatarkonferenz in einem virtuellen Sitzungsraum stattfinden. Wer online einkauft, wird mithilfe einer 3-D-Simulation seiner Wohnung testen können, ob der neue Kühlschrank wirklich in die Küche passt. Und Kundenberater werden mithilfe ihres Avatars einen direkten und persönlicheren Kontakt zu potenziellen Käufern aufbauen.“ (FTD)
FTD: IBM sucht Standards für das 3-D-Internet
Bis aber Unternehmen ihre Medienkonferenzen im virtuellen Konferenzsaal abhalten, ist es meiner Meinung nach noch ein weiter Weg: 3-D Simulationen müssen technologisch weiter entwickelt werden und mehr auf echte Interaktivität ausgelegt sein. Zudem müssen sie für alle von uns Teil des normalen Alltags werden, sonst ist das Risiko zu gross, dass Zielgruppen ausgeschlossen oder nicht erreicht werden.
Autor: KF









