Unternehmen können vom Einsatz von Web 2.0 Technologien profitieren. Dies das Resultat einer Studie, die vergangene Woche von Berlecon Research veröffentlicht wurde. Titel der Studie: “Web 2.0 in Unternehmen – Potenziale von Wikis, Weblogs und Social Software.” Demnach sorgen Weblogs, Wikis oder Social Software in der Kommunikation, im Wissensmanagement sowie bei der internen Zusammenarbeit für Effizienzgewinne.
Jedoch könnten angebliche fehlende Ressourcen in den Unternehmen die Web-2.0-Entwicklung behindern. Das hat eine aktuelle Studie des norwegischen Suchtechnologie-Entwicklers Fast ergeben. Obwohl sich die IT-Manager in hohem Masse zu der neuen Technologie bekennen, beklagen 26 Prozent der Befragten einen Mangel an Web-2.0-Erfahrung als grösste Hürde bei der Entwicklung neuer Applikationen. Auch dort wo entsprechende Kompetenzen vorhanden sind, meinten mehr als ein Drittel, dass diese nicht ausreichen würden. Nicht überraschend sind für Fast Suchtechnologien der Schlüssel zur weiteren Entwicklung von Web 2.0.
Damit aber Web 2.0-Seiten in Unternehmen auch einen Sinn machen, müssen sie auch genutzt werden. Oder was bringt ein Corporate Blog, wenn niemand Postings schreibt? Im privaten Bereich werden Web 2.0-Seiten offenbar weitaus weniger aktiv genutzt, als bisher angenommen. Wie eine Studie des amerikanisches Marktforschers Hitwise belegt, bewegt sich die Zahl jener User, die aktiv Content auf 2.0-Plafformen veröffentlichen, im Promillebereich. Übrigens, unter dem Titel „Hier bloggt der Chef“ hat die WELT heute einen lesenswerten Artikel zum Thema Blogging im Unternehmen veröffentlicht. Als positives Beispiel wird dort (wieder einmal) das „saftblog.de“ der Kelterei Walther bemüht. Warum berichten so wenig andere Firmen, die Corporate Blogs bereiben, über ihre Erfahrungen?
Autor: KF









