DELL-Anwender erbloggen sich Ubuntu

Corporate Blogs ermöglichen Unternehmen einen direkten Dialog mit ihren Kunden und weiteren Interessenten. In einem Blog gesammeltes Feedback kann dem Unternehmen wertvolles Feedback für seine Produktentwicklung und Marketingstrategien geben. Soweit die Theorie. Ein ganz aktuelles Beispiel hierfür liefert einer der weltgrössten Computerhersteller DELL.

Schon länger kursieren die Gerüchte, dass DELL seine PC auch mit einer vorinstallierten Linux-Version ausliefern möchte. Heute wurde durch verschiedene Quellen (golem.de) bekannt, dass es dabei um Ubuntu handelt, welches Firmengründer Michael Dell auch auf seinem eigenen Notebook einsetzt, wie Mitte April bekannt wurde (Frage: Wie viele Notebooks hat der wohl?). Auf seinem Corporate Blog ideastorm.com hatte DELL seit Mitte März die Kunden dazu aufgerufen, sich zum Thema Linux zu äussern. Über 1300 Kommentare wurden bis heute geschrieben. Offenbar hat DELL dieses Kunden-Feedback genau analysiert und sich auf Grund dessen für die Distribution Ubuntu entschieden.

Autor: KF








2 Kommentare

  1. Frank Hamm sagt:

    Dass Dell Linux nicht abgeneigt war zeigt das Segment Medium and Large Business, wo SUSE und Red Hat schon aktuell waren http://tinyurl.com/ycdfrk. Auf meinem Dell Dimension läuft (K)Ubuntu seit ein einigen Monaten problemlos, mit Kubuntu 7.04 klappt es richtig gut :-)

  2. Dieter Ernst sagt:

    Ich finde es super, dass Dell sich für Linux entschieden hat, und ich finde es schmerzhaft erfahren zu müssen, dass Dell Schweiz da nicht mit macht.
    Also, in der Schweiz keine Dell Labtops mit Linux erhältlich. Möchte man Linux selber installieren, so muss man dennoch Lizenz an Microsoft zahlen – was ich nicht will. Möchte man den Notebook in Deutschland kaufen, so bekommt man ihn nicht mit Schweizer Tastatur.

    Schade…

    Grüsse

    Dieter Ernst