What am I doing…?

Der so genante Mikro-Blogging Dienst Twitter ist seit März 2006 verfügbar und wird auch bei uns in Europa immer populärer. Grund genug, diese etwas spezielle Web 2.0-Applikation selbst auszuprobieren: Meine Twitterseite.

Twitter will simple und kurze Antworten auf die Frage „What are you doing?“, also „Was machst du gerade?“. Ehrlich gesagt, weiss ich nicht so recht, was ich darauf antworten soll. Ich frage mich immer dabei: „Interessiert das überhaupt jemanden?“ – Welche Tätigkeiten sozusagen „twitterwürdig“ sind und welche nicht, muss ich erst noch herausfinden. Und twittern ohne „Twitterfreunde“ ist auch ziemlich öde, wenn man sich nicht mit anderen austauschen kann, steht man als ziemlich einsamer Rufer in der Wüste da.

Zudem natürlich die Frage, ob Twitter auch was für die Unternehmenskommunikation ist. Surft man über andere Blogbeiträge zum Thema, stellt man fest, dass offenbar andere auch noch den Sinn und Zweck von Twitter am Suchen sind.

So schreibt PR-Blogger Klaus Eck „…Eine grosse Reichweite kann man bislang via Twitter nicht erreichen, aber dafür es ist möglich, über das Mikroblogging-Tool auf einfache Art und Weise potenzielle Influencer zu erreichen, die die auf Twitter veröffentlichten Inhalte nutzen, um daraus Blog-Beiträge zu entwickeln. Wer twittert, kann darüber sein kleines Netzwerk noch enger an sich binden.“ Oder im Kommentar von massenpublikum Moellus dazu:“ Ich nutze twitter nahezu regelmässig. Den sense behind suche ich aber noch. =)“ Ob mit Twitter allerdings gleich das Konzept der Blogs „eingedampft wird“, wie es die WirtschaftsWoche schreibt, scheint mir doch sehr übertrieben.

Der webworkblogger.de hat sogar ein deutschsprachiges Twitter-Handbuch online, das für Neuseinsteiger sehr hilfreich sein kann.

Autor: KF








3 Kommentare

  1. Herr Fuellhaas, bitte beachten Sie, dass der Satz “Ich nutze twitter regelmäßig” nicht von mir stammt, sondern in meinen Kommentaren geäußert wurde. Ich selber nutze Twitter nämlich nicht.

    Und zu der Frage, ob das jemanden interessiert, was Sie da äußert: Weiß ich nicht. Ich finde es ja nicht mal in Ihrem Blog. Integrieren Sie doch ein Widget. Ich denke, wenn sich jemand Ihre Blog-Posts durchliest und sich dafür interessiert, dann wird es ihn unter Umständen auch reizen zu schauen, was Sie gerade machen.

  2. K. Füllhaas sagt:

    Sorry, da bin etwas verrutscht, der Kommentar auf PR-Blogger stammt von jemand anderem. Ich habe das im Poting korrigiert.

    Auf das Einbinden eines Widgets habe ich bis jetzt verzichtet, weil ich auf anderen Blogseiten häufig Probleme mit den Ladezeiten im Browser beobachtet habe. Ich habe daher in der Sidebar nur einen Link gesetzt.

  3. Ich denke, Sie sollten der Sache ein wenig Zeit geben. Ihr Blog wurde auch nicht von heute auf morgen von Besuchern gefunden und gelesen.

    Letztendlich sollten Sie es aber nur machen, wenn Sie auch wirklich Spaß daran haben.