Die Zukunft des Fernsehens liegt im Internet. Damit ist weniger das Bereitstellen von TV-Sendungen im Internet gemeint, sondern das Betreiben von Sendern, die exklusiv via Internet senden: IPTV nutzt das Internet Protocol (IP) zur digitalen Übertragung von Fernsehprogrammen.
Gerade für grosse Unternehmen ist dies sehr interessant, wenn auch kostspielig. Sie schaffen sich einen eigenen Fernseher, dass Nachsehen haben die traditionellen Fernseher, weil ihnen Werbeeinnahmen entgehen. Fahrzeughersteller Audi bietet mit Audi-tv ein eigenes Programm rund um die Audi-Produktewelt, Technologie und die Leidenschaft für den Automobilbau.
Neu ist auch das Motorsport-Portal Motorsport-Total.com in das Geschäft mit einem eigenen Fernsehsender eingestiegen: “Mit Motorsport-TV betreten wir ein für uns extrem spannendes sowie neues Terrain und sind damit neben der klassischen Online-Berichterstattung und den Printmedien auch in diesem innovativen Bereich vertreten”, so Geschäftsführer Armin Gastl in der aktuellen Medienmitteilung. Realisiert wird der Sender von der Firma SpeedUp-TV, welche für verschiedenste Sportarten Spartensender betreibt.
Eigene TV-Sender scheinen Autobranche bald zum guten Ton zu gehören. Der deutsche ADAC bietet unter adac-tv.de ein Programm mit Berichten, Staumeldungen und Hintergrundinfos.
Die Inhalte der Online-Sender sind professionell produziert und nicht vergleichbar mit den Clips auf Plattformen wie Youtube. In der aktuellen Ausgabe der Netzwoche (18/2007) sieht Ingo Wolf, CEO der Schweizer Grid-TV für den so genannten User-Generated-Content Markt nur eine Nischenposition. Die Zukunft liegt aus seiner Sicht beim professionell produzierten Inhalt. Grid-TV bietet für Unternehmen und Verlage Komplettlösungen für die Realisation von IPTV-Sendern an.
Autor: KF










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