Heavy Social Networker im Intranet

Nach wie vor hegen viele Unternehmen Bedenken, wenn es um Themen wie Corporate Blogs geht. Im Intranet eingesetzt, gelten offenbar andere Massstäbe: Stolze 30’000 Blogs, über 8000 Wikis und rund 700 themenbezogene Communities laufen im Intranet von IBM.

Die aktuelle Ausgabe der Schweizer Infoweek.ch berichtet über den firmeninternen Einsatz von Web 2.0-Technologien am Beispiel von IBM. Social Networking bei IBM heisst vor allem, Zusammenarbeit und Austausch von Wissen firmenweit zu vereinfachen, weg von statischen und hierarchisch angelegten Collaboration Tools und Dokumentenmanagement Systemen. Organisation von Wissen mit Tags, Wikis und Blogs kommt einem „kreative Chaos“ näher und dies sei die bevorzugte Arbeitsweise vieler Menschen. Bei der Einführung von Business Social Networking müssen die Unternehmen also bereit sein, dies auch zuzulassen. Und das Wissen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens ist die Basis für Innovationen, um im Wettbewerb bestehen zu können.

So betreibt IBM beispielsweise eine Community-basierte Plattform für Vorschläge, die unterdessen zu über 400 neuen Projekten und Produkten geführt hat. Mit einem eigenen Social Bookmarking Dienst können die Mitarbeiter ihre Links mit Tags versehen und ihren Kollegen weltweit zur Verfügung stellen. Alle im Intranet publizierten Artikel sind mit Tags versehen, so dass mit Hilfe von Tag Clouds eine wertvolle Wissensdatenbank entstanden ist. Das unternehmensweite Adressverzeichnis ist um Dienste erweitert, wie man sie von Business-Community-Plattformen wie XING kennt.

IBM möchte aber gemäss Infoweek.ch-Artikel nicht YouTube oder MySpace im Unternehmen neu erfinden, sondern die Produktivität der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigern.

Lesetipp: Web 2.0 goes Enterprise (Infoweek.ch) mit einer Übersicht von Social Software für den Einsatz im Unternehmen.
(Der Artikel über IBM ist leider online nicht verfügbar.)








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