Unternehmen 2.0: Verbesserung von Dialog und Zusammenarbeit

Nun hat also auch Unternehmensberater McKinsey seine eigene Web 2.0 Studie: Nach einer weltweiten Befragung unter 2847 CEOs geht McKinsey davon aus, dass die bisherigen Investitionen im Bereich Web 2.0 erfolgreich verlaufen seien. Mehr als die Hälfte der Befragten war mit ihren Investitionen zufrieden, und beinahe drei Viertel der Befragten planen, die Web 2.0-Investitionen auf einem gleich bleibenden Niveau zu belassen oder zu intensivieren. Lediglich 13 Prozent waren mit ihren bisherigen Bemühungen unzufrieden. Unter den unzufriedenen Firmen finden sich vor allem solche Firmen, die relativ spät begonnen hatten, sich für die neuen Möglichkeiten zu begeistern.

Annähernd drei Viertel hatten bereits Erfahrungen mit einer oder mehrerer Web 2.0-Technologien, wie Nutzerbeteiligung, Web-Services, P2P-Networking, Blogs, Podcasts und Social-Networks gemacht, die wenigstens allerdings mit mehr als zwei dieser Technologien. Die am häufigsten angeführte Neuerung waren Web-Services mit 80 Prozent, gefolgt von P2P-Networks mit 47 Prozent.

Auf die Frage, warum sie auf Web 2.0 setzten, antworteten die Befragten, um die Kundenbeziehungen zu intensivieren und um die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern im eigenen Unternehmen zu beflügeln. So setzen über ein Fünftel der Befragten auf Blogs, um schnelles und ehrliches Feedback von ihren Kunden zu erhalten. Mehr als die Hälfte der Befragten setzt auf Web 2.0-Technologien, um die Zusammenarbeit im Unternehmen voranzutreiben. Web-Services, P2P-Networking und RSS werden vor allen Dingen genutzt, um die Zusammenarbeit mit den Business-Partnern zu optimieren.

Vor kurzem veröffentlichte Studien haben ebenfalls gezeigt, dass Unternehmen vom Einsatz von Web 2.0 Technologien profitieren können. Dies in den Bereichen der Kommunikation, im Wissensmanagement sowie bei der internen Zusammenarbeit.

Quelle: ECIN








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