Laut eco – dem Verband der deutschen Internetwirtschaft – hat sich das Handy in den verschiedenen Marketingstrategien an dritter Stelle hinter Fernsehen und Computer beim Verbraucher etabliert. Mobile Marketing ist bereits seit zwei Jahren auf dem Vormarsch und aus den Kampagnen der grossen Konsumgüterhersteller nicht mehr wegzudenken. Doch nicht jeder akzeptiert Werbung auf seinem Handy ohne Vorbehalte. Wie spiegel.de treffend bemerkt steht…
„…der lukrativen mobilen Werbewelt von morgen … wohl nur noch eine lästige Tatsache im Weg, nämlich der Konsument, der den “vierten Bildschirm” als Teil seiner Privatsphäre betrachtet.
Eine von eco durchgeführte Studie besagt allerdings, dass im Zeitraum 2007-2008 ein Sinneswandel stattfinden wird und Verbraucher Werbung auf dem Handy akzeptieren werden. Zudem sei es entscheidend, von der herkömmlichen Zielgruppenanalyse abzuweichen und verstärkt auf das persönliche Profil des Nutzers einzugehen, um die Konsumenten nicht mit Informationen zu überschwemmen, die sie gar nicht interessieren. Und persönliche Profile hinterlassen wir heute immer mehr, sei es bei der Teilnahme bei einem Wettbewerb oder dem Anlegen eines Profils auf einer Social Networking-Plattform. So schliesst sich der Kreis vom Web 2.0 zum „Handy 2.0“ voller Werbebotschaften. Oder wie spiegel.de es formuliert:
„…dass Kunden, die mittels umfangreicher Datensammlungen zu gläsernen Konsumenten werden, ohnehin nicht mehr viel Privatsphäre besitzen. Und wer keine Privatsphäre zu verlieren hat, wird sich auch an Werbung am Handy-Display nicht mehr stören.“
Quelle: spiegel.de, eco









