Ob die eigene Webseite in gewissen Ländern auf dem Index steht oder nicht, lässt sich sehr einfach auf der Webseite der OpenNet Initiative feststellen. Nach Medienberichten wird vor allem den Bürgern in Asien, dem Nahen Osten und Nordafrika der Zugang zu politischen, kulturellen oder religiösen Informationen im Internet versperrt.
Von Zensur betroffen sind beispielsweise die grossen Social Networking Seiten wie MySpace.com (Iran) und YouTube (Iran, Saudi Arabien). Viele gesperrte Blogs finden man, wenn auf bei OpenNet Initiative die URL “www.blogspot.com” eingibt. Dies ist der Gratis-Blogdienst von Google (www.blogger.com). Da stösst man beispielsweise auf http://china-e-lobby.blogspot.com/, ein Blog, der sich mit Menschenrechtsverletzungen in China befasst. Grosse Sites umgehen chinesische Zensurbestimmungen, indem sie für China eigene, abgeschottete Angebote lancieren. So gibt es ein chinesisches MySpace. Die Idee des internationalen Social Networking wird so natürlich untergraben. Auch andere grosse Internetdienstleister wie Google arbeiten schon länger mit den chinesischen Behörden zusammen und mussten dafür heftige Kritik einstecken.









