Was als Plattform für Privatvideos, Musikclips und Ausschnitte aus TV-Shows funktioniert, muss auch in einem ernsthafteren Umfeld, genauer gesagt der Finanzbranche funktionierten: Mit FIDOR FINANZ TV ist vor einer Woche eine Finanz-Community, die ausschliesslich auf Clips der User setzt, gestartet. Dabei werden Web-TV und normales Fernsehen kombiniert: In bekannter Web 2.0-Manier entscheiden die User mit Bewertungen der Videos, welche den Sprung vom Internet in den Fernsehkanal FF.TV schaffen.
Matthias Kröner, Vorstand der Betreiberfirma Fidor AG, ist überzeugt, dass die Plattform auch kommerziellen Anbietern ein höchst interessantes Umfeld bietet: „Die Kombination von Finanzinformationen und Bewegtbilddarstellung ist eine spannende Sache für Unternehmen, Finanzdienstleiter und Investoren. Wir bieten ihnen Web 2.0 und TV 2.0 mit einem klaren Themenfokus und hochklassigen Zielgruppen,“ sagt Kröner in der Pressemitteilung des Unternehmens. Damit ist auch Grundlage für eine werbemässige Vermarktung und Finanzierung geschaffen.
Neben dem Web 2.0 Grundsatz, dass sich eine grosse Gemeinschaft von Usern nicht irren kann, erhalten mit fidor.tv endlich auch Aktionäre eine Stimme, die an den traditionellen jährlichen Aktionärsversammlungen zu kurz kommen: „Hier entsteht ein längst überfälliges Forum für interessierte Anleger, die als mündige Aktionäre nun auch abseits der jährlichen Hauptversammlung positive wie negative Kritik üben können“, sagt Dr. Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Müssen sich jetzt also die Ackermanns, Schrempps und verschiedene „Heuschrecken“ warm anziehen?









