Eigentlich wollt ich nicht mehr über Second Life schreiben, aber dann ist mir diese pte-Meldung aufgefallen: „Verkaufserfolg in Second Life gesucht“. Um was geht es? Die Unternehmensberatung McKinsey hat einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem es um die Entwicklung von Geschäftsideen für die virtuelle Welt geht. Die eingereichten Vorschläge werden von McKinsey auf Kreativität, Innovation und Umsetzbarkeit geprüft. Erweist sich der Geschäftsplan als solide, erhalten die Gründerteams das erforderliche Startkapital in Form von Linden-Dollars.
Insgesamt haben die Teams 45 Tage Zeit für den Aufbau und die Realisierung ihrer Geschäftsidee in Second Life. Danach stellen die erfolgreichsten Teams ihre Geschäftsmodelle Experten aus der Wirtschaft vor. Entscheidend ist dabei aber nicht allein der wirtschaftliche Erfolg. Gewürdigt werden McKinsey zufolge vor allem das langfristige Erfolgspotenzial eines Konzepts sowie die unternehmerische Leistung des Teams.
Wirklich durchschlagende Geschäftskonzepte sind bis jetzt für SL nicht entwickelt und umgesetzt worden. Die Präsenzen der Unternehmen lassen sehr zu wünschen übrig. Auch die Werbebranche ist sich nicht mehr sicher, ob Werbung in SL wirklich ein „must“ ist oder nicht. So ist den auch in den vergangen Wochen in den Medien ein sehr ernüchternde (Zwischen-)Bilanz nach dem SL-Hype gezogen worden. Hier ein paar Links:
Der Millionen-Dollar-Friedhof (spiegel.de)
Second-Life-Hype – Zehn Irrtümer über die virtuelle Welt (Focus digital)
Zeit für SL-Zwischenbilanz?(virtualbites.com)
Bin mal gespannt, ob es ein paar unverbrauchte Köpfe schaffen, neue Konzepte zu entwickeln, die dem Medium auch gerecht werden.









