Mit dieser provokanten Aussage hat die Agentur Publicis ein Strategie-Tool für Ambushing- und Sponsoring-Engagements an Sportanlässen vorgestellt. Achill J. Prakash, strategischer Planer bei Publicis, ist der Meinung, die Veranstalter müssten Ambushing heute als Kommunikations-Instrument akzeptieren lernen. Statt sich krampfhaft an ihre Rechte zu klammern, sollten sie nach innovativen Finanzierungsmöglichkeiten suchen und reale Entwicklungen nicht einfach ignorieren, meint er und vergleicht die Hilflosigkeit der Veranstalter mit den Reaktionen der Musik-Industrie auf illegale Downloads.
Aus seiner Sicht entsteht den offiziellen Sponsoren, die eine Menge Geld hinblättern, kein Schaden. Denn die verschiedenen Marken befänden sich sowieso täglich im gegenseitigen kommunikativen Kampf um Aufmerksamkeit und Relevanz. Ambushing schade allenfalls den Veranstaltern und dem Event, dass sei jedoch nicht das Problem der Marken. Aus kommunikativer Sicht gebe es nur eine relevante Frage:
„Die Frage muss sein, welche strategische und kommunikative Botschaft das gewünschte Ziel am effizientesten erreicht und welcher Weg dahin führt. Egal ob mit offiziellem Sponsoring oder Ambushing.“
Anlässlich der EURO 08 ist mit einem harten Vorgehen der UEFA zu rechnen. Bereits im Vorfeld hatte die UEFA eine Werbekampagne eines Schweizer Unternehmens gestoppt, das im Rahmen eines Preisausschreibens Eintrittskarten für die Fussball-EM 2008 verlosen wollte.
siehe auch: Werbewoche









