Vertrauen 2.0 – trust no one

Schon FBI-Agent Muldaur aus der Serie The X-Files wusste es: „Trust no one – vertraue niemandem.“ Auf der Suche nach dem „Vertrauen 2.0“ hat das Schweizer Gottlieb Duttweiler Institut untersucht, wem die Konsumenten von heute ihr Vertrauen schenken: Händler und Hersteller sind es nicht mehr, wer nach zuverlässigen Informationen zu einem Produkt sucht, wendet sich erst an vierter oder fünfter Stelle an den jeweiligen Hersteller oder Händler.

Die repräsentative Umfrage zeigt, dass neben Experten, unabhängigen Organisationen, Familie und Freunden das Internet eine wichtige Rolle spielt: Soziale Netzwerke, Foren mit Kundenfeedback und Preisvergleichsdienste spielen beim Kaufentscheid eine zunehmende Rolle. Dies betrifft vor allem Telekom-Dienste oder den Autokauf. Aber auch bei stark erlebnisbezogenen Angeboten wie Reisen ziehen viele Erfahrungsberichte Dritter im Internet zu Rate. Gemäss Gottlieb Duttweiler Institut verlieren die Händler dadurch zunehmen die Kontrolle über die Kommunikation, auch selbst am Point of Sales, wo sich kaufwillige Konsumenten noch schnell den Rat ihres Netzwerkes via Mobiltelefon einholen.

Was das frei zugängliche Executive Summary leider offen lässt, sind die Konsequenzen für die Kommunikation der Unternehmen: Was bedeutet dies für die Marketing-Strategien? Wie soll ein Unternehmen in Zukunft am besten seine Konsumenten ansprechen?








1 Kommentar

  1. [...] Die neue Studie «Vertrauen 2.0» (PDF) vom GDI beweist: Das Internet spielt bei Kaufentscheidungen eine immer bedeutendere Rolle. Hier die Essenz aus dem kostenlos verfügbaren Summary [via füllhaas]: [...]