Mitte Mai habe ich über den Einsatz von verschiedenen Web 2.O Anwendungen zur internen Kommunikation im Intranet von IBM berichtet. Nun bringt das Unternehmen selber das nach eigenen Angaben „industrieweit erste Social-Software-Angebot für Unternehmen“ auf den Markt. Lotus Connections besteht aus fünf Web 2.0-basierten Modulen – Activities, Communities, Bookmarking, Profiles und Blogs. Mitarbeiter in Unternehmen haben damit gemäss IBM die Möglichkeit, sich je nach Geschäftsbedürfnis schnell untereinander zu vernetzen und neue Beziehungen aufzubauen. Die Nutzer können über so genannte Profile leichter und schneller Experten zu bestimmten Themen finden, Interessengemeinschaften beitreten und gründen sowie über Blogs und Bookmarks Ideen und Ressourcen austauschen. Lotus Connections soll das Wissen der Mitarbeiter im Unternehmen für alle zugänglich machen. Zusätzlich hilft Lotus Connections Zeit und Geld zu sparen, indem Experten schneller und einfacher gefunden, Teams zu einem bestimmten Thema leichter zusammengestellt und Informationen schneller abgerufen werden.
Ebenfalls neu vorgestellt wurde das Team-Collaboration-Tool Lotus Quickr. Die Anwendung soll die gemeinsame Nutzung von Dokumenten, Team-Arbeitsbereichen, Wikis, Blogs und geschäftlichen Vorlagen vereinfachen und sich auch um Bookmarking oder Tagging erweitern lassen. Das Tool zeichnet sich zudem durch die Integration mit gängigen Office-Applikationen von Lotus und Microsoft aus. Dadurch soll es für die Anwender möglich werden, dass sie ihre bevorzugte Softwareumgebung nicht mehr verlassen müssen, wenn sie mit Social Software-Tools arbeiten möchten. Häufig werden Wikis oder Blogs als eigenständige Applikationen genutzt, was die Softwareintegration erschwert und die Team-Produktivität bremst.
Eine Übersicht weiterer Social Software für den Einsatz in Unternehmen ist hier zu finden.
IBM: “Web 2.0 Goes to Work”: www.ibm.com/web20










Tönt nach Aufholjagd auf Sharepoint – oder ist Lotus noch (meilenweit) voraus? Auf jeden Fall wird Sharepoint langsam (nach dem SP) ernstzunehmende “Alternative” werden.
Ist das “nofollow” Attribut hier bewusst noch drin?
(http://www.steinis.ch/index.php/2007/03/10/aktion-dofollow/)