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Web-TV in der Schweiz auf dem Vormarsch
Veröffentlicht am: 19. Juli 2007 von K. Füllhaas
Als Unternehmen eigene Fernsehsendungen im Internet anzubieten, liegt voll im Trend. Als letzter hat es Mercedes mit „Mercedes-Benz TV“ in Deutschland vorgemacht. Der Schweizer Detailhändler Migros zeigt wöchentlich Kochrezepte auf der Webseite M-Cooking. Und wie Patrick Zoll vom Texter-Blog festgestellt hat, präsentiert für jede der drei Sprachregionen ein anderer Koch das Rezept und es gibt sogar regionale Unterschiede bei der Zubreitung.
Auch andere Schweizer Firmen planen Web-TV Angebote, wie in der heutigen Ausgabe von CASHdaily zu lesen ist: Der Versicherer Swiss Life und Coop gehören dazu, ebenso die Grossbank UBS. Letztere zeigte im Intranet die Siege der Alinghi und Auftritte des höheren Managements. Ebenfalls im Intranet auf Sendung gehen wollen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Die Zürcher AIG Privat Bank bietet Experteninterviews als Video-Podcasts auf ihrer Webseite.
Auch auf der Produktionsseite ist einiges in Bewegung gekommen. Die Produktionsfirma des Schweizer Fernsehens tpc hat eine eigene Abteilung „E-Media“ gegründet, Ringier hatte bereits im April seine Kapazitäten im „webCenter RingierTV“ gebündelt. Ob sich hier das Schweizer Fernsehen rüstet, eventuell zu erwartende Einnahmenausfälle bei der Werbung mit der Produktion von Web-TV Sendungen für Grossfirmen zu kompensieren?
Und zu guter Letzt hat swissinfo/Schweizer Radio International (SRI) via Medienmitteilung den Start eines eigenen Kanal auf YouTube bekannt geben, um die im Ausland lebenden Schweizer über Ereignisse in der Heimat auf dem Laufenden zu halten.
Was leider viele der in den letzen Wochen gestarteten Angebote vermissen lassen, sind Web 2.0-typische Features wie die Möglichkeit, den Video-Content in andere Seiten einzubinden oder für den portablen Player zu downloaden.
Kategorien: Crossmediale Kommunikation, IP-TV, Internet, Intranet, PR, Web 2.0, YouTube |

























18. März 2008 um 21:42
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