Unternehmens-PR: Unterschiede zwischen Journalisten und Bloggern

Sind Blogger so etwas wie Journalisten? Können Journalisten auch Blogger sein? Muss ich als Unternehmer zu Bloggern genauso Beziehungen pflegen wie zu „richtigen Journalisten“? Auch Blogger sind heute genauso wie traditionelle Medien Multiplikatoren, so dass man sie als PR-Verantwortlicher in einem Unternehmen nicht links liegen lassen sollte. Via PR-Kloster bin auf einen Beitrag gestossen, der für Unternehmen gut die Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten darlegt. Und da es auch immer mehr bloggende Journalisten gibt, sind die Unterschiede zunehmend am verwischen. Auch können sich die Arbeitsweise von Bloggern und Journalisten durchaus ähnlich sein.

Um den „Informationshunger“ der Blogger zu befriedigen, empfiehlt Burkhard Schneider vom best-practice-business.de-Blog einen guten Pressebereich mit Fotos, Fakten, Presse- und Blogartikeln online anzubieten. Und hier liegt für viele Unternehmen auch noch ein grosses Verbesserungspotential. Gemäss einer aktuellen Umfrage nutzen Journalisten Pressebereiche von Unternehmenswebseiten gerne für Recherche, vermissen jedoch „häufig“ oder „manchmal“ Fakten (88 Prozent), Hintergrundinformationen (82 Prozent), verständliche Texte (80 Prozent), Links zu weiterführenden Quellen (68 Prozent) und druck- und pressefähige Bilder (65 Prozent). Videoclips oder Audiofiles würden etwa ein Zehntel (9 Prozent) der Journalisten gerne zur Verfügung gestellt bekommen. (Quelle: storymaker: Umfrage 2007 zu Recherchequellen für Journalisten).

Aber zurück zum Thema: Was unterscheidet Blogger von Journalisten? Kurz zusammengefasst:

  • Blogger sind sehr schnell, manchmal auch etwas voreilig
  • Blogger verstehen Ihren Beitrag häufig als Diskussionsgrundlage und nicht als abschliessenden, allgemeingültigen Artikel
  • Blogger agieren meist transparenter
  • Immer mehr Blogger präsentieren Spezialwissen

Hier geht’s zum kompletten Beitrag „Was Blogger von Journalisten unterscheidet“.

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1 Kommentar

  1. Beide, Journalisten wie Blogger schreiben zuweilen Erhellendes, beide verüben aber zum Teil auch furchtbare Verbrechen an Geist und Intellekt.
    Sieht man sich Zweitere an so gilt IMHO zu unterscheiden:
    a) Journalisten hatten dafür eine eigene Ausbildung. Juristisch betrachtet muss man Vorsatz unterstellen.
    b) Blogger möchten gerne Blogger sein und wie Journalisten geachtet werden, ohne Ausbildung. Juristisch betrachtet könnte man Fahrlässigkeit geltend machen.
    Mit freundlichen Grüßen
    U9TA Schafredaktor

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