Gratiszeitungen: Der Kampf erreicht die Haustür

Nun hat der Schweizer Hauseigentümerverband (HEV) seinen Widerstand gegen die kommende Gratiszeitung .ch aufgegeben und unterstützt das Zeitungsprojekt. Damit hat Verleger Sacha Wigdorovits gute Chancen, den Grossteil der Auflage wie geplant per Hauszustellung verteilen zu können. Gegenüber dem HEV konnte er gemäss Bericht auf persoenlich.com glaubhaft versichern, dass die Verteiler auch für Sauberkeit und Entsorgung in den Hauseingängen besorgt sein werden. Da bin ich mal gespannt, ob das wirklich im Alltag problemlos klappt. Sonst wird wohl der Hausbesitzer die liegen gebliebenen Zeitungen auf eigene Kosten entsorgen und die Aufwendungen in Form einer Erhöhung der Mietnebenkosten auf seine Mieter überwälzen. Dass Herr Wigdorovits vorbeikommt und bei jedem Mieter das Altpapier persönlich bündelt, so wie es Michael Gisiger vom wort|ge|fecht bereits vorgeschlagen hatte, glaube ich nicht.








1 Kommentar

  1. gis sagt:

    Alles eines ist klar: Sollte sich wegen der Hauszustellung des “.ch” meine Nebenkostenrechnung erhöhen, werde ich diese umgehend an den Herrn Wigdorovits weiterleiten – alternativ könnte man die Mehrkosten auch von den Billag-Gebühren abziehen. Aber ich glaube nicht, dass die Staatsfunker das akzeptieren werden. ;)