Ende Mai habe ich David Meerman Scott, dem Autor des oben genannten Buches, unrecht getan. Unterdessen habe ich das Buch gelesen und muss meine Aussagen revidieren. Am 31. Mai 2007 habe ich geschrieben:
Anlässlich der Veröffentlichung haben Scott und / oder sein Verlagen selbst massiv von Medienmitteilungen gebraucht gemacht, die sehr wahrscheinlich auch Harry Potter in den Schatten stellen würden: Elf Medienmitteilungen wurden im Zeitraum von Ende April 2007 bis Ende Mai 2007 über prweb.com verbreitet… Ich will das Buch nicht schlecht reden, aber wenn man selber 11 Medienmitteilungen innerhalb eines Monats zum gleichen Thema (nämlich der Veröffentlichung des Buches) rauslässt, muss man sich nicht über die Reaktionen von Journalisten wundern.
In seinem Buch beschreibt Scott unter anderem die Strategie, so genannte „Medienmitteilungen“ nicht nur ausgewählten Medien zukommen zu lassen (er nennt dies „the old rules“) sondern mit Mitteilungen zu arbeiten, die sich direkt an die Konsumenten richten (Direct to buyer news releases). In diesen Mitteilungen sollen Inhalte verbreitet werden, die aus der Sicht der Kundenbedürfnisse geschrieben sind. Regelmässige News-Mitteilungen schaffen bessere Platzierungen in Suchmaschinen und sie zeigen, dass das Unternehmen aktiv ist. Das schlussendliche Ziel soll es gemäss Scott sein, potentielle Kunden direkt in den Verkaufsprozess zu führen. Das dies keine unumstrittene Vorgehensweise ist, zeigt das Posting „Direct-to-Consumer Press Releases Suck“ und die zahlreichen Kommentare auf micropersuasion.com.









