Immer mehr persönliche Informationen machen sich im Web breit. Viele werden von den jeweiligen Personen selber und freiwillig publiziert, mit einem MySpace-Profil oder einer Buchrezension bei amazon.de, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dazu kommen aber auch die Inhalte, die von Dritten veröffentlicht werden, zum Beispiel in Form von Partyfotos in Onlinegalerien oder in persönlichen Weblogs, ohne dass die Betroffenen um ihr Einverständnis gefragt wurden.
Dienste, welche es erlauben, erwünschte und positive Informationen von den unliebsamen oder schlicht falschen zu trennen, haben im Moment Hochkonjunktur. Ende Juli habe ich unter dem Titel „Aktiv werden gegen den eigenen schlechten Ruf“ einige Webseiten vorgestellt, auf denen persönliche Profile angelegt werden können. Neu ist jetzt ein Dienst aus Deutschland: Auf Myonid recherchieren Nutzer dazu alle Inhalte, die im Web etwa auf MySpace, YouTube, Xing oder in Weblogs über sie kursieren. Registrierte Nutzer haben dann die Möglichkeit, zu ihrer Person gehörende Web-Links in einem Dossier zu sammeln und zu kommentieren bzw. kommentieren zu lassen. So können sie ihr Online-Profil etwa durch Arbeitsproben und Empfehlungen schärfen und bei Bedarf auch unerwünschten Inhalten entgegenwirken.
Mario Grobholz, Gründer von myON-ID, beschreibt in der aktuellen Medienmitteilung, die von seinem Unternehmen angebotenen Dienstleistungen wie folgt:
„Gerüchte und Anfeindungen verbreiten sich im Mitmachweb unkontrolliert über viele Sites. Da kämpfen Betroffene gegen Windmühlen… Das betrifft auch veralteten Content wie etwa die ersten Gehversuche eines erfahrenen Webdesigners, die noch nach Jahren im Internet gefunden werden. Oder Jugendsünden wie peinliche Fotos oder Einträge in Social-Network-Angeboten. So etwas können Sie auf myON-ID in seinen Kontext einordnen und präventiv entschärfen.”
Grobholz sieht myON-ID als Möglichkeit, sich nicht nur Familie und Freunden, sondern auch potenziellen Kunden und Arbeitgebern gegenüber positiv darzustellen, und damit auch ein Instrument für die Karriereplanung. Plattformen wie MySpace oder YouTube sind für Millionen Dollar verkauft worden, mal sehen, ob die verschiedenen Profil-Plattformen wie Myonid auch eines Tages solche Höhen erreichen.










Reputations-Management wird immer wichtiger…
Immer mehr persönliche Informationen machen sich im Web breit. Viele werden von den jeweiligen Personen selber und freiwillig publiziert. Dazu kommen aber auch die Inhalte, die von Dritten veröffentlicht werden, zum Beispiel in Form von Partyfotos in…
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