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Schweizer Journalisten haben Mühe mit Corporate Blogs
Veröffentlicht am: 29. August 2007 von K. Füllhaas
Die Kommunikationsagentur Farner präsentierte in Zürich die Ergebnisse einer Studie über das Verhältnis von PR und Journalismus. Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Zürcher Hochschule Winterthur durchgeführt. Die Studie wollte aus Sicht der Journalisten die Qualität der Kommunikationsleistungen von Schweizer Unternehmen und Verwaltungen messen. Dazu wurden insgesamt 451 Wirtschafts- und Politik-Journalisten in allen Sprachregionen der Schweiz befragt.
Der Studie zufolge schätzen Journalisten Informationsformate, in denen sie eine aktive Rolle spielen können, wie Interviews oder persönliche Gespräche. Weniger beliebt sind dagegen laut IAM-Studie diejenigen Formate, die stärker von den Medienstellen der Unternehmen geprägt sind. Dazu gehören Fachartikel, Pressereisen und auch Corporate Blogs. Dies überrascht doch ein wenig, denn gut gemachte Corporate Blogs sollten ja nicht einfach die Botschaften der PR-Abteilung des Unternehmens wiederholen. Und die gewünschte eine aktive Rolle können sie ja spielen, indem sie Kommentare zu den Postings schreiben würden.
Dieses Stimmungsbild stimmt mit der von newsaktuell im Mai 2007 erhobenen media studie 2007 überein. 52 Prozent der befragten Medienschaffenden gaben an, Blogs nicht als journalistische Quelle zu benutzen.
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Kategorien: Corporate Blogs, Journalismus, Medien, Studien |
























29. August 2007 um 20:51
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