Unternehmen in Deutschland begreifen das Internet als zentral für ihre Kommunikationsarbeit – dies zeigt eine aktuelle Studie der Berliner PR-Agentur index. Auch wenn gegenüber Blogs oder Podcasts nach wie vor eine Zurückhaltung auszumachen ist, liegt das Internet allgemein als Informationsquelle und Ort der Meinungsbildung in vielen Bereichen schon vorne. So verliert beispielsweise die gedruckte Kunden- oder Mitarbeiterzeitung gegenüber ihren digitalen Alternativen rasch an Boden.
Die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer beurteilt reine Online-Medien als “sehr wichtig” oder “wichtig” für die eigene Kommunikationsarbeit. Im Umgang mit Weblogs ist dabei eine gewisse Unsicherheit zu beobachten, etwa bei der Frage, ob Blogger in Presseverteiler aufgenommen oder zu Pressekonferenzen eingeladen werden sollen. Viele Unternehmen verfolgen in Foren (57 Prozent), Weblogs (40 Prozent) und Newsgroups (38 Prozent) die Statements der User. Fast zwei Drittel der Teilnehmer (60 Prozent) werten Userstatements aus, um die Ergebnisse zur Produktverbesserung oder Unternehmenskommunikation zu nutzen. Es wird allerdings überwiegend darauf verzichtet, selbst Stellung zu beziehen.
Philipp Weber-Diefenbach, Experte für Online-PR bei index interpretiert die Resulate wie folgt:
“Nirgends werden leere Werbephrasen schneller entlarvt als im direkten Dialog mit den Kunden – in Zeiten des User Generated Contents, Social Networkings und Web 2.0 beeinflusst dies die PR-Arbeit enorm. Die Grundtugenden der PR, nämlich Transparenz und ehrliche Kommunikation, sind in der Online-PR besonders wichtig.“
Ein PDF mit allen Details kann online bei der Agentur bestellt werden.
Quelle: presseportal.de









