Wen will ich als Unternehmen mit PR 2.0 erreichen?

Das Branchenportal ibusiness.de hat heute eine Studie veröffentlich, wonach für Journalisten Suchmaschinen die wichtigste Recherchequelle im Internet sind. Angebote wie Videoblogs, Podcasts, Social Bookmarks oder RSS-Feeds würden hingegen kaum genutzt. Dieser Eindruck deckt sich mit den Ergebnissen der Media Studie 2007 von news aktuell, wonach rund die Hälfte aller Journalisten Blogs weder zur journalistischen Themenfindung noch als Quelle nutzen.

Das ist aus Sicht der Unternehmenskommunikation natürlich nicht sehr ermutigend, wen man hofft, mit einer Web 2.0-gestützten PR die klassischen Medien zu erreichen. Darum aus meiner Sicht die Frage: „Wen will ich erreichen, wenn ich als Unternehmen auf PR 2.0 setze?“

Viele Internetuser und potentielle Kunden oder Konsumenten wollen sich heute nicht mehr via die etablierten Medien informieren, sondern suchen sich ihre Informationen direkt, via Suchmaschinen, abonnierte RSS-Feeds, oder Empfehlungen aus ihrer Community. Bietet ein Unternehmen für diese Kanäle keine Inhalte oder Services an, wird es von den Internetmedien auch nicht beachtet. So betrachtet, umgeht man als Unternehmen mit PR 2.0 die „Gatekeeper-Funktion“ der klassischen Medien und lässt auf einen direkten Dialog mit Kunden, Interessenten und wen man sonst noch als Zielgruppe definiert hat, ein.

Und noch abschliessend bemerkt: In den USA arbeiten Journalisten anders, wie eine Umfrage der Arketi Group kürzlich herausgefunden hat. Dort gehören Blogs zum täglichen Arbeitsalltag.

Mehr Details zur oben erwähnten Studie findet man auch via das Blog von Hugo E. Martin.








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