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Mein guter Ruf – Online-Identitätsmanagement für Personen im Internet
Veröffentlicht am: 20. Dezember 2007 von K. Füllhaas
Teil 1: Reputation und Identität versus Datenschutz
Ob Jobbewerber, die heimlich Angebetete oder der neue Nachbar: Wenn man etwas über eine Person wissen will, kommt man via Suchmaschinen meistens schnell an gewünschte Informationen heran. Die meisten Suchanfragen nach einer bestimmten Person betreffen grundlegende Kontaktinformationen. Berufliche Leistung, private Interessen und Bilder stehen ebenfalls weit oben auf der Liste. Wer überprüft, ob die Person ein Profil auf einer der grossen Social Network-Seiten hat, kommt dort meist schnell zu den gewünschten Informationen, ohne gross weiter suchen zu müssen.
Wer sorglos Informationen über sich veröffentlicht, frei nach dem Motto „ich hab nichts zu verbergen“, weiss nie, wer gezielt nach diesen Informationen sucht, sie zusammenstellt und interpretiert. Dies kann bei der Suche nach einer neuen Stelle von Bedeutung sein, denn das „Googeln“ der Bewerber gehört heute zum Standard, Rechtsgrundlage hin oder her. Aber auch im privaten Bereich kann es zu heiklen Situationen kommen, wenn Leute gezielt negative und unwahre Dinge über jemanden veröffentlichen, um einer bestimmten Person zu schaden. Dies nennt man Cybermobbing.
Das Zusammenstellen von digitalen Dossiers über einzelne Personen haben Experten der Europäischen Union kürzlich als eine der Hauptprobleme in Zusammenhang mit Social Networks genannt. Detaillierte persönliche Angaben können aber auch Ausgangsmaterial für das so genannte Social Engineering sein: „Freunde“ und „Kontakte“ erschleichen sich Informationen, die sie dann für Hacking- oder Phishing-Attacken verwenden.
Was kann man also tun, wenn man gerade auf Jobsuche ist, und trotzdem seinen Freundeskreis auf Facebook oder StudiVZ pflegen will?
Gesunder Menschenverstand
Als oberstes Gebot sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen, immer im Bewusstsein, dass Suchmaschinen effiziente Jäger und Sammler sind, also auch nach Jahren noch peinliche Partyfotos und Foreneinträge finden, von denen man sich unterdessen längst distanziert hat. Nicht alles gehört online und privates bleibt privat. Wer diesem Grundsatz beim Anlegen von Profilen in Social Networks folgt, handelt sicher richtig und vorausschauend.
Mit dem Googlen nach dem eigenen Namen kann den ersten Schritt zu einem persönlichen Management der eigenen Online-Identität oder des eigenen Rufs machen: Was findet man über mich online? Welchen ersten Eindruck könnten andere so von mir bekommen? Dies ist besonders wichtig, wenn man auf Stellensuche ist oder wegen beruflicher und privater Tätigkeit in der Öffentlichkeit steht.
Gezielt Tools nutzen
Unterdessen gibt es zahlreiche Online-Dienste, wo man sich unter dem eigenen Namen Profilseiten anlegen kann und von dort auf weitere Seiten, die wahre und (möglichst) positive Informationen enthalten, verlinken kann. Im deutschen Sprachraum ist dies beispielsweise myON-ID. Solche Profilseiten erscheinen in den Suchergebnissen meist weit oben. Wer gezielt berufliche Ambitionen verfolgt, kann von einer Präsenz bei XING profitieren.
Wer systematisch überwachen will, was online über ihn veröffentlicht wird, muss sich eine Überwachungs-Strategie zurechtlegen. Welche online verfügbaren Tools und Dienste dazu geeignet sind, findet man auf der Karriere-Bibel oder bei Marketing Pilgrim (in Englisch).
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10 Tipps für das digitale Reputationsmanagement (PR Blogger)
Reputation 2.0 – Dienste für einen besseren Ruf (Die Karriere-Bibel)
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Kategorien: Internet, Reputation, Social Media, Social Networking, Web 2.0 |

























20. Dezember 2007 um 11:39
Mein guter Ruf – Online-Identitätsmanagement für Personen im Internet - Crossmediale Kommunikation…
Ob Jobbewerber, die heimlich Angebetete oder der neue Nachbar: Wenn man etwas über eine Person wissen will, kommt man via Suchmaschinen meistens schnell an gewünschte Informationen heran….
21. Dezember 2007 um 14:07
einige der hier verzeichneten Suchmaschinen treiben mir einen kalten Schauer über den Rücken. Das Thema online Reputation ist meiner Meinung nach heiß wie nie und wird in seiner Bedeutung in absehbarer Zeit stark zulegen. Ich versuche nur halt immer argumentativ nicht den negativen sondern den positiven Weg zu gehen. Nicht zu sagen, aufpassen, Gefahr, etc. sondern: Chance, Mach dich nicht nur hübsch wenn du auf eine Party gehts, macht dich auch hübsch in Sachen Google-Ranking und versuche deinen guten Ruf aus dem “echten” Leben in die Welt der Bits und Bytes zu übersetzen
31. Januar 2008 um 22:01
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4. Februar 2008 um 11:54
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15. März 2008 um 01:08
“personnensuchmaschienen” wie z.B. myON-ID gehoeren zu den ideen die das web nicht braucht! eine zuordnung ob eigene oder fremder resultate kontrolliert keiner. allenfalls eine nette idee um den pagerang hochzudruecken!
4. April 2008 um 16:11
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