Public Relations 2008: Vom Ende der Medienaussendungen, ROI und erfolglose Social Networks

Höchste Zeit für mein erstes Posting im neuen Jahr. Da Jahresrückblicke (eigentlich schon zu spät) und Ausblicke (geht heute noch) gerade im Trend sind, hier vier Punkte, die ich dem Brachenportal ragan.com entnommen habe und im Folgenden etwas ausbaue:

1. Vom Ende der Medienaussendungen Dienstleistern wie PR Newswire oder news aktuell wird ein starker Wind ins Gesicht blasen. Anstatt professionelle Dienstleister für Medienaussendungen zu beauftragen, werden vermehrt Social Networks genutzt. Leute wie Robert Scoble haben Facebook als „a new kind of press release“ bezeichnet. Doch man sollte sich fragen: Wen kann man via Social Networks erreichen, wenn man als Unternehmen News verbreiten will?

2. Public Relations und ROI „Habe ich durch das einen Kunden mehr?“ Die Frage nach dem ROI kennen sicher viele Kundenberater, wenn sie beim potentiellen Kunden sitzen und versuchen, Medienmiteilungen und andere PR-Dienstleistungen an den Mann zu bringen. Die Frage (beziehungsweise die konkreten Antworten darauf) nach dem Zusammenhang von Wertschöpfung und Kommunikation wird ins Zentrum rücken. Digitale Reputation und die Beeinflussung von Kaufentscheidungen durch Kundenmeinungen im Web spielen hierbei eine Rolle.

3. Social Media gegen traditionelle Medienarbeit Wer dieses Jahr noch fragt, ob Social Media und Web 2.0 eine Bedeutung für PR und Marketing haben, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Daher gefällt mir diese Vorhersage so gut:

“Traditional PR-favoring practitioners, who believe that the profession should focus on building third-party credibility with journalists, will kick off a full-scale campaign to protest the rise of amateur influencers… the campaign will involve a Facebook page, a blog and an e-newsletter.”

Die Idee, dass traditionell orientierte PR-Schaffende eine gross angelegte Kampagne starten werden, um etablierte Medienarbeit gegen die Meinungsmache im Web starten und dabei ausgerechnet auf Facebook und Blogs setzen, stammt ursprünglich von Jeff Hardison, Director of Business Development bei McClenahan Bruer Communications.

4. Das erfolglose Social Network
Die Idee ist ganz simpel: Ein Social Network, das Journalisten und PR-Leute zusammen bringt. Ob sie funktionieren würde?

Was sind weitere Trends, die im 2008 wichtig sind? Oder ist die Frage überflüssig, ganz nach dem Motto, dass man am Jahresende eh dann immer schlauer ist…








1 Kommentar

  1. Pligg sagt:

    Public Relations 2008: Vom Ende der Medienaussendungen, ROI und erfolglose Social Networks…

    Was bringt 2008 aus PR-Sicht?…