Der Handy-Hersteller Nokia plant eine enge Zusammenarbeit mit dem Social Network Facebook, unter anderem scheint auch eine finanzielle Beteilung zur Debatte zu stehen, wie paidcontent.org berichtet. Gleichzeitig ist Facebook wegen Markenrechtsverletzungen in den Negativ-Schlagzeilen: Die Spielzeughersteller Hasbro und Mattel sind im Besitz der Markenrechte für das Gesellschaftsspiel Scrabble. Die Applikation Scrabulous, eine Online-Variante bei Facebook, hat die Anwälte auf den Plan gerufen, mit dem Ziel die Applikation abzuschalten. Für Facebook ist das umso ärgerlicher, als dass Scrabulous zu den zehn meistgenutzten Applikationen des Social Networks gehört und rund 600.000 aktive Spieler täglich zählt.
Und wie Blogger Michael Beglinger heute berichtet, haben Social Networks nun auch die Welt der Mächtigen erreicht. Die jährliche Netzwerk-Veranstaltung WEF im Schweizerischen Davos soll ihre tägliche Fortsetzung im Internet finden: WELCOM soll am kommenden Mittwoch gestartet werden. Wer jedoch hofft, bald Angela Merkel oder Bill Clinton zu seinen Online-Freunden zählen zu können, muss karrieretechnisch zuerst ein paar gewaltige Schritte nach oben machen. Nach eigenen Angaben ist WELCOM den „world’s top decision-makers“ vorbehalten. Bezeichnenderweise nennt WEF-Chef Klaus Schwab im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE sein neues Kind denn auch „eine Art Facebook“. Ob die Politiker und Wirtschaftsbosse die interaktiven Kommunikationsmöglichkeiten auch nutzen werden, bleibt abzuwarten.
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In der Sache mit Scrabulous macht Hasbro sich ziemlich lächerlich. Es wäre wesentlich cleverer gewesen mit den Machern in Kontakt zu treten und sich zu einigen. Denn wer online Scrabble ist doch der perfekte Kunde für die Brettspielversion (und somit wäre die Application der perfekte Ort für Werbung von Hasbro gewesen).