Wenn im Fernsehen ein Beitrag zum Thema gesunde Ernährung läuft, taucht garantiert früher oder später ein Hamburger eines hier nicht näher genannten Burger-Braters auf. Burger und Fast Food haben ein ganz schlechtes Image, wenn es um gesunde Ernährung geht – doch schmecken sie gut und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Wer sich als Konsument über leichte und gesunde Ernährung informieren will, würde sich kaum bei McDonalds oder Burger King Ernährungstipps holen.

Bildquelle: McDonalds
Da man heute auch weiss, dass im Kindes- und Jugendalter die Grundlagen für spätere Essgewohnheiten gelegt werden, hat Burger King nun beschlossen, die an Kinder unter zwölf Jahren gerichtete Werbung einzuschränken. Beworben werden sollen nur noch Menüs, welche gewissen Richtlinien in Bezug auf Nährwert und Inhaltsstoffe genügen. Dieses freiwillige Engagement findet im Rahmen der EU-Selbstverpflichtung “Wir werden unsere an Kinder gerichtete Lebensmittelwerbung ändern” statt, die im November 2007 von Burger King und 10 weiteren Unternehmen unterschrieben wurde.
Mit einer ganzen Reihe von Massnahmen will Burger King seinem Markenversprechen “Have it Your Way – Food You Can Trust” Taten folgen lassen und hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Peter Robinson, Präsident von Burger King Europe sagt in der aktuellen Medienmitteilung:
“Diese Aktion ist Teil unseres Engagements, Kindern zu helfen, besser zu essen und zu leben, indem wir ausgeglichene Nahrung, einen aktiven Lebensstil und gesunde Ernährung die Spass macht, fördern.”
Burger King hat also nichts Geringeres vor, als dem Hamburger – und Fast Food im Allgemeinen – ein neues Image zu geben. Damit das wirklich klappt, muss sich aber auch der Hamburger ändern. Oder kann clevere PR alleine aus einem Dickmacher ausgewogene und gesunde Ernährung machen?









