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Der IT eine politische Stimme geben
Veröffentlicht am: 25. März 2008 von K. Füllhaas
Mit diesem Ziel ist im vergangenen Dezember in der Schweiz eine neue Partei gegründet worden: Die Online-Partei. Mit einer Medienmitteilung vor Ostern haben die Gründer ihre Partei nun auch medial lanciert.
Ausschlaggebend für die Gründung war die Feststellung, dass Personen mit starkem IT-Hintergrund nur unzureichend in den politischen Entscheidungsgremien vertreten sind. Dies obwohl unser Wirtschafts- und Alltagsleben ohne IT längst still stehen würde.
Bedenkt man, in wie vielen Bereichen des Alltagslebens in der Schweiz Informationstechnologie mittlerweile eine Rolle spielt, zeigt sich sehr schnell, dass der Bedarf für politische Entscheidungen hier gross ist. Wirtschaft und Arbeitsmarkt würden ohne IT heute nicht mehr funktionieren; die Menschen der Schweiz buchen Flüge, kaufen Handys übers Internet, sie geben dort ihre Steuererklärung ab, handeln, nutzen das Netz der Netze als Kommunikationsplattform. Wichtige Frage dabei: Wie viele Regelungen sind dafür nötig und welche Regelungen sollen etabliert werden? Und es scheint eigentlich nur logisch zu sein, dass dabei diejenigen mitreden sollten, für die IT alltägliches Geschäft ist: diejenigen, für die IT das tägliche Brot bedeutet.
… ist in der Medienmitteilung zu lesen.
Die Parteigründer möchten Entscheidungen innerhalb der Partei auf eine breite demokratische Basis stellen und möglichst viele Unternehmen der schweizerischen IT-Branche in die interne Entscheidungsfindung einbinden. Andererseits sollen wichtige Themen rund um die IT in der Schweiz ebenso kompetent wie anschaulich für Laien in die Öffentlichkeit getragen werden.
Scheint so, als gäbe es für die PR- und Kommunikationsverantwortlichen bei der Partei viel zu tun. Als Kommunikationsinstrumente kann ich dazu unter anderem Blogs, Wikis oder eine eigene Community-Seite empfehlen.
Kategorien: Internet, Politik |

























25. März 2008 um 03:26
Die Online Patei ist eher ein Marktinggag als eine politische Stimme der IT.

Es handelt sich um einen Neuauflage der Müllerpartei von Dieter Bohlen.
25. März 2008 um 12:35
mit den gleichen argumenten könnte man die schweizerische duschpartei, die eidgenössische schlafpartei, und die allgemeine ess- und trinkpartei einführen. hat die it-partei eine sektion kinderporno, rechtsnationale-inahlte und online-gartentipps? ich vergass, es gibt keine schweizerische zeitungspartei (an leerschwatzern hätte es keinen mangel).