Der Mikro-Blogging-Dienst Twitter erlebt in den letzten Wochen einen Popularitätsschub, wie sich an der unten stehenden Grafik ablesen lässt. Die Anzahl Blogposts zum Thema „Twitter“ hat in den letzten sechs Monaten stetig zugenommen.

Gestern ist ein Bericht durch die Blogosphäre gewandert, nachdem der amerikanische Internetprovider Comcast innert 20 Minuten telefonisch auf Tweets (Twitter-Posts) eines Kunden reagierte, dessen Internetzugang zu Hause nicht mehr funktionierte. Da es sich beim betroffenen Kunden um A-Blogger Michael Arrington von TechCrunch handelte, darf man nicht davon ausgehen, der Kundendienst bei Comcast reagiere immer so schnell.
Blogger J.W. Crump von The Bivings Report hat sich die Mühe gemacht, 300 aktuelle Tweets zum Stichwort „Comcast“ genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei folgendes festgestellt: 28 äusserten sich positiv, 86 neutral und die Mehrheit mit 188 Tweets war negativ gegenüber Comcast eingestellt. Eine thematische Analyse ergab ein genaueres Bild:
66 Tweets: Internetzugang offline
33 Tweets: Internetzugang zu langsam
22 Tweets: Preise als Problem
178 Tweets: Comcast allgemein
Auch wenn in den vom ihm untersuchten Tweets eine Unzufriedenheit mit Comcast festzustellen ist, hält sich die Verwendung von Fluchwörtern doch sehr in Grenzen: Crump fand lediglich in 35 Tweets ****-Wörter.
Auch wenn die Untersuchung ganz und gar nicht repräsentativ ist, gibt sie doch Anlass, die eigene Twitter-Praxis mal zu überdenken. Schreibe ich Tweets, wenn mich etwas aufregt oder wenn mich etwas freut? Oder spielt das keine Rolle, will ich einfach die alte Frage beantworten: „ What are you doing? “








Ist Twitter ein Negativ-Medium?…
Schreibt man lieber positive oder negative Twitter-Posts?…
nach meiner ersten anmeldung bei twitter war auch erstmal ruhe aber inzwischen nutze ich es sowohl privat als auch für smaboo regelmäßig. bin dann auch überrascht wenn man sich auf der nächsten networking veranstaltung trifft und ein bekannter bestens über meine letzen zwei wochen bescheid weiß. das sagt mir, es wird tatsächlich gelesen und ich erreiche jemanden damit.
Ich nutze Twitter auch eher um mich abzureagieren als um meine Freude hinauszuposaunen. Daher ist Twitter vermutlich allgemein etwas negativer als die Realität.
Die Leute haben häufig nur dann etwas zu sagen, wenn sie was nervt. Ich denke, das wird bei Twitter ganz gut sichtbar.
Aber: ich nutze Twitter nach einiger Skepsis mittlerweile sehr rege und glaube nicht, dass es sich dabei um mehrheitlich negative Tweets handelt, die an eine grössere Öffentlichkeit gerichtet sind.
Im Gegenteil ! Ich nutze Twitter, um mit Freunden und beruflichen Bekanntschaften in Kontakt zu bleiben. Öffentlich zugängliches Instant Messaging oder SMS in der Gruppe sozusagen.
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