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Blog-Autor Karsten Füllhaas ist Inhaber der Agentur
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    « Teil 3: RSS in der Unternehmenskommunikation | Home | News und Links – 06.05.2008 »

    Basler Fussball: Internet als Instrument der Krisen-PR unbekannt

    Veröffentlicht am: 5. Mai 2008 von K. Füllhaas

    Am Freitag abend kam es im Basler St. Jakob-Park beim Spiel FC Basel (FCB) gegen den Erzrivalen FCZ zu wüsten Szenen. Anhänger des FCZ, der Gastmannschaft aus Zürich, warfen brennende Fackeln auf andere Zuschauer und aufs Spielfeld. Es gab Verletzte und ein Teil der Tribüne wurde geräumt, Zuschauer wurden während dem Spiel in andere Sektoren des Stadions in Sicherheit gebracht. Nach dem Spiel kam es vor dem Stadion zu Auseinandersetzungen zwischen den Zürcher Fans untereinander und mit der Polizei.

    In den Medien wurde ausführlich berichtet, beispielsweise:
    Tagesanzeiger
    BaZ Online

    Kaum verwunderlich haben die Szenen ihren Weg auf YouTube gefunden, gefilmt von der VIP-Tribüne aus:

    Interessanterweise hat die Hauptnachrichtensendung des Schweizer Fernsehens am Samstag abend um 19.30 Uhr nicht über die Krawalle berichtet, erst in der Spätausgabe gab es einen Bericht. Jedoch gab einen Kurzbeitrag noch am Freitag abend in der Nachrichtensendung 10 vor 10, inklusive einer Stellungnahme des Präsidenten des FCZ.

    Für das Spiel verantwortlich waren der heimische Fussballclub FCB und der Stadionbetreiber, die Basel United AG. Hier wären schnell Stellungnahmen gefragt gewesen, insbesondere zum Thema Sicherheit. Aber offenbar ist bei beiden Organisationen die eigene Webseite als Kommunikationsinstrument im Krisenfall unbekannt, wie ein Blick am heutigen Montag Vormittag zeigt:

    fcb.jpg

    Beim FCB sind zwar Medienmitteilungen vorgesehen, aber keine publiziert.

    baselunited.jpg

    Bei Basel United ist die aktuellste Medienmitteilung vom Juli 2007, zum Thema Abfalltrennung im Stadion.

    Eine schwache Kommunikationsleistung von Seiten der Basler. Viele Zuschauer sind nach den Ereignissen zu recht aufgebracht, mit einem Statement und einer offiziellen Entschuldigung für die nicht gewährleistete Stadionsicherheit hätte man hier etwas Klarheit schaffen können, diese Gelegenheit wurde verpasst. Besser macht es der FCZ, der das Spiel 0:4 verloren hat. Auf seiner Webseite findet sich immerhin eine kurze Stellungnahme.

    fcz.jpg

    Schnell mit einem Statement zur Hand für die Medien war auch Benedikt Weibel, der Euro-Delegierte des Bundesrates. „Wir haben die Sicherheit im Griff“, verbreitet er auf allen Kanälen, wohl auch bedacht auf das Bild der Schweiz im Ausland so kurz vor Beginn der EURO 2008. Am 7. Juni geht in Basel das Eröffnungsspiel über die Bühne.


    Kategorien: Aktuell, Medien |

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    Ein Kommentar zu “Basler Fussball: Internet als Instrument der Krisen-PR unbekannt”

    1. Pligg meint:
      5. Mai 2008 um 10:32

      Basler Fussball: Internet als Instrument der Krisen-PR unbekannt - Crossmediale Kommunikation…

      Die Verantwortlichen von FCB und Stadionbetreiber Basel United wollen sich online nicht äussern. Mangelhafte Krisen-PR in Basel….

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