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    Meine eigene tägliche Zeitung

    Veröffentlicht am: 9. Mai 2008 von K. Füllhaas

    Vergangene Wochen haben sich in Amerika, genauer gesagt am Hauptsitz von Yahoo im Silicon Valley, 150 Medienprofis getroffen, um über die Zukunft des Journalismus zu sprechen. Durch einen entsprechenden Bericht auf der NZZ, bin ich auf ein interessantes Webangebot aufmerksam geworden, welches im Folgenden kurz vorstellen möchte:

    DailyMe ist die tägliche, personalisierte Online-Zeitung. Klar ist die Idee, sich auf verschiedenen Quellen einen eigenen Newsüberblick zusammen zu stellen nicht wirklich neu. Im Prinzip tut das schon jeder, der sich verschiedene RSS-Feeds abonniert hat. Aber so schön aufbereitet wie bei DailyMe habe ich es noch nirgends gesehen. So einfach kann man aus dutzenden Quellen nach Kategorien und Titeln auswählen und die Selektion mit bestimmten Stichwörtern weiter einschränken:

    dailyme.jpg

    Da es sich um ein amerikanisches Angebot handelt, sind die Quellen natürlich sehr amerikalastig. Artikel von renommierten Zeitungen wie der LA Times werden nicht einfach auf deren Webseite verlinkt. Der ganze Text wird innerhalb von DailyMe angezeigt. So bleibt das Surfen auf der eigenen Zeitung angenehm übersichtlich. Auch für Schweizer sind die Texte lesbar, kein „Not available in your country“ wie man es von vielen Videoportalen kennt. Je nach Wunsch kann man sich die tägliche Zeitung als E-Mail oder PDF zuschicken lassen.

    Ich wünsche mir ein ähnliches Angebot mit Schweizer und europäischen Quellen. Ob da die Schweizer Verleger mitmachen würden, wo sie sich doch mit dem Internet generell schwer tun? Der Konkurrent zu Google News wird noch bis in den Herbst diesen Jahres auf sich warten lassen, wie medienlese.com berichtete.


    Kategorien: Internet, Medien |

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    2 Kommentare zu “Meine eigene tägliche Zeitung”

    1. Pligg meint:
      9. Mai 2008 um 21:13

      Meine eigene tägliche Zeitung - Crossmediale Kommunikation…

      Die personalisierte Online-Zeitung von DailyMe. Nicht revolutionär neu, aber schon gelöst….

    2. Thommen meint:
      10. Mai 2008 um 03:34

      Tja, und wer bezahlt es? Vielleicht sollten wir aufhören, gewisse Produkte zu kaufen, damit nicht mit unserem Geld für andere vieles gratis ist…

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