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Blog-Autor Karsten Füllhaas ist Inhaber der Agentur
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Er berät Unternehmen in Fragen der Unternehmens- kommunikation. Schwerpunkte: Online-PR, Social Media und Reputation Management. Zudem veröffentlicht er Artikel in verschiedenen Fachmedien.

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    Datenschutz in Social Networks wird immer wichtiger

    Veröffentlicht am: 13. Mai 2008 von K. Füllhaas

    Die Nachrichten der letzten Tage haben es klar gezeigt. Grosse Social Networks wie MySpace und Facebook öffnen ihre Türen und ermöglichen es, die bei Ihnen erstellen Profile auf andere Seiten zu exportieren und dort zu nutzen.

    Bei MySpace heisst das Projekt „Data Availability“. Die weltweit 117 Millionen MySpace User können ihr Profil oder persönliche Daten wie Fotos, Videos und Freundeslisten mit anderen Partnerseiten teilen. Dabei sind bis jetzt Yahoo, eBay, Twitter und Photobucket.

    Facebook Connect soll es Facebook-Nutzern erlauben, ihre bei Facebook gespeicherten Daten anderen Websites zur Verfügung zu stellen. Dabei setzt Facebook auf eine so genannte “trusted authentication”, wobei der Nutzer entscheidet, welche Website auf welche Daten zugreifen kann. Die “Dynamic Privacy” soll dafür sorgen, dass einmal freigegebene Daten automatisch auf den externen Webseiten geändert werden, sobald sich die Daten bei Facebook ändern.

    Aus Usersicht mag es praktisch sein, seine Identität überall im Web mitnehmen zu können, anstatt auf jeder Seite ein neues Profil anlegen zu müssen. Damit steigen jedoch die Anforderungen an den Datenschutz ins beinahe unermessliche. Kann ich beispielsweise als MySpace User beeinflusse, ob ein Freund von mir seine Freundliste, auf der ich auch draufstehe, einer anderen Seite zur Verfügung stellt oder nicht?

    Schon ohne die aktuellen Öffnungsschritte ist die massive Datensammlung der Social Networks ein problematisches Unterfangen, jetzt besteht die Gefahr, das für den einzelnen User die Übersicht komplett verloren geht. Der Schutz der Privatsphäre ist ein hohes Gut. Aber auch die Betreiber von Social Networks müssen aufpassen und das Vertrauen ihrer Kunden nicht verspielen. Facebook und auch das deutsche StudiVZ sind in der Vergangenheit wenig zimperlich mit ihren Usern umgegangen und haben dafür Kritik einstecken müssen.

    Auch bleibt abzuwarten, wie sich die kommerziell orientierten Angebote von MySpace und Facebook im Verhältnis zum OpenID-Projekt weiterentwickeln. OpenID bietet eine nicht-proprietäre, digitale Identität, welche auf vielen Webseiten gültig ist und ein unübersichtliches Wirrwarr verschiedener Usernamen überflüssig machen soll.


    Kategorien: Internet, Social Networking, Web 2.0 |

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    2 Kommentare zu “Datenschutz in Social Networks wird immer wichtiger”

    1. Pligg meint:
      14. Mai 2008 um 09:57

      Datenschutz in Social Networks wird immer wichtiger - Crossmediale Kommunikation…

      MySpace und Facebook erlauben den Export ihrer Profile auf anderen Webseiten. Der Datenschutz für den einzelnen User darf nicht auf der Strecke bleiben….

    2. Daniel meint:
      20. Mai 2008 um 20:18

      Datenschutz ist einer der grössten Herausforderungen im Internet der nächsten Jahre. Aber vielleicht auch gar nicht lösbar.

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