Wie Reputation und IT-Security zusammenhängen

Bei meinem Besuch am Stand der Firma IronPort an der Orbit-iEX in Zürich bin ich auf eine Technologie namens Web-Reputationsfilter aufmerksam geworden. Als äusserste „Verteidigungslinie“ eines Unternehmensnetzwerks schützt dieser vor unliebsamen Spam- und Malware-Attacken. Dazu prüft der Filter, ob der Absender der Mails eine gute oder schlechte Reputation hat. Eine schlechte Reputation erhalten Absender, von deren Domains oder IP-Adressen bereits Spam oder Malware verschickt wurden. Eine zentrale Datenbank, die SenderBase, sammelt anonym Daten des Mailverkehr und bildet die Grundlage für die Bewertung, ob der Absender unbedenklich ist oder nicht.

Auf senderbase.org kann man selber überprüfen, ob die Reputation der eigenen Domain in Ordnung ist oder nicht:
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Wer als Unternehmen, und dazu gehören auch Internet Service Provider, Spam-Mails verschickt, macht sich nicht nur bei den Empfängern unbeliebt, sondern riskiert auch, dass in Zukunft seine Mails nicht mehr zugestellt werden, weil der Web-Reputationsfilter sie zurückweist. Die Technologie zeigt, dass Online-Reputation nicht nur aus dem besteht, was auf Blogs und Social Media-Plattformen veröffentlicht wird, sondern dass auch zu berücksichtigern ist, ob Firmendomains und IP-Adressen mit Spam und Malware in Verbindung gebracht werden. Wer zulässt, dass seine IT-Infrastruktur für den Spamversand durch Dritte missbraucht wird, kann sich so schnell Probleme einhandeln. Somit lohnt es sich also, genug in IT-Security zu investieren, um die eigene Reputation nicht zu gefährden.








1 Kommentar

  1. Pligg sagt:

    Wie Reputation und IT-Security zusammenhängen – Crossmediale Kommunikation…

    Wer einmal Spammails oder Malware versendet hat, bekommt auch auf technischer Ebene ein Reputations-Problem….