Schlechte Reputation prägt Wahrnehmung

Mit dem Einzug der Deutschen Nationalmannschaft ins Finale der UEFA EURO 2008 geht für mich meine aktive Zeit in den Fussballstadien der Schweiz zu Ende und der Ernst des Lebens beginnt wieder.

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 Trix und Flix: Time to say good-bye…

Ich habe in den letzen Monaten viel über die UEFA in diesem Blog und auch an anderer Stelle geschrieben, also will ich in meinem ersten Posting nach der Blogging-Pause noch einmal auf diesen Verein zurückkommen und einen Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung aufgreifen, der vor ein paar Tagen erschienen ist:

Wer einmal seinen schlechten Ruf weg hat, auf den wird immer wieder eingeprügelt – oder wie die Neue Zürcher Zeitung es schöner formuliert: „Die Reputation wird zum kommunikativen Gefängnis“.

Die NZZ bezieht sich auf das bewusste Nicht-Zeigen von Ereignissen auf der Tribüne oder am Spielfeldrand während Live-Übertragungen. Nach dem Spiel Gruppenspiel Deutschland – Kroatien wurde die UEFA, welche die Spielübertragung selber produziert, in den Medien und in Blogs als Zensor bezeichnet. Weil über die UEFA im Vorfeld des Turniers hauptsächlich negativ in den Medien berichtet worden war, würden gemäss NZZ bei der aktuellen Kritik wichtige Tatsachen einfach ausgeblendet:

Das rigide Vorgehen beim Schutz ihrer Geschäftsinteressen hat ihr das Image eines Kontroll-Freaks eingetragen. Dieses prägt nun die Wahrnehmung aller weiteren Handlungen. Die Reputation wird zum kommunikativen Gefängnis.

Der Artikel trägt übrigens den Titel „Der Ruf übertönt die Tatsachen – Die UEFA als beliebtes Hassobjekt“.








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