Mein Blog: wieso, weshalb, warum…

Vor ein paar Tagen hat der vom Marketingblogger gestartete Stöckchenwurf auch mich erreicht (via wortgefecht.net). Das Ziel dieses digitalen Staffellaufes ist es, mit ein paar Fragen mehr über die recht zahlreichen Blogs aus der Marketing- und Kommunikationsbranche zu erfahren.

1. Seit wann gibt es das Blog?
Das Blog „Crossmediale Kommunikation“ gibt es seit dem März 2007. Im Januar 2008 wurde das Layout einem Redesign unterzogen.

Das Blog ist jedoch nicht mein erster Gehversuch in der Blogosphäre. Mein erster, kurzlebiger Versuch war im 2006 ein Blog zu Film-Locations in Google Earth. Im August desselben Jahres folgte dann mein privater Blog “karstenun(blogg)ed”, zuerst bei wordpress.com, dann unter eigener URL. Aus verschiedenen Gründen habe ich es jedoch nie geschafft, dort wirklich regelmässig Postings zu schreiben, so dass für “karstenun(blogg)ed” wohl demnächst Veränderungen anstehen werden.

2. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?
Im Herbst 2006 begann ich mich mit Themen rund um Unternehmenskommunikation und Web 2.0 zu beschäftigen. Wegen einer beruflichen Veränderung im Frühjahr 2007 entschied ich mich, eine eigene persönliche Plattform im Internet zu starten, um mein Wissen mit anderen zu teilen, mich zu vernetzen und meine beruflichen Fachkompetenzen darzustellen. Ein Blog zum Thema PR und Web 2.0 schien mir damals die geeignete Ausgangsplattform für meine künftigen Aktivitäten – und dieser Überzeugung bin auch heute noch.

3. Welchen Zweck hat das Blog?
Wie bereits gesagt, das Blog ist die Basis aller meiner Aktivitäten im Internet: Blogging (logisch), Veröffentlichen von Fachbeiträgen in (Online-)Medien, Social Networking, Social Bookmarking…

4. Was hat das Blog bisher „gebracht“?
Mit den Werbeeinnahmen durch Google Ads kann ich die Kosten für Domain und Hosting bezahlen, aber das ist sicher nicht die Hauptsache.

Regelmässiges Blogging führt automatisch dazu, dass man sich intensiv mit den Themen beschäftigen muss, über die man schreibt. Ohne das Blog hätte ich mich sicher nie so intensiv mit den Themen PR und Web 2.0 beschäftigt. Via Social Networking und Suchmaschinen habe ich neue Kontakte geknüpft, mit denen ich zum Teil in Projekten zusammenarbeite. Meine eigene Online-Reputation hat sich positiv entwickelt, was zu vermehrten Anfragen für meine Agentur Füllhaas PR-Marketing geführt hat.

Auch wenn ich als Blogger immer mal wieder „Durchhänger“ habe, ziehe ich für mich eine positive Bilanz nach den ersten anderthalb Jahren „Crossmediale Kommunikation“.

Ich werfe das Stöckchen zu …

Weiterreichen möchte ich das Stöckchen an das Team von styropor.digital und an den bernetblog. Nicht zu vergessen auch Michael Beglinger, der leider nicht mehr so regelmässig bloggt in letzter Zeit.

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18 Kommentare

  1. Ich komme in in letzter Zeit leider viel zu selten dazu, mich aktiv an Diskussionen in der Blogosphäre zu beteiligen. Und zum Verfassen von eigenen Blogposts reicht die Zeit erst recht nicht.

    Das Einzige, was ich zur Zeit schaffe, sind regelmässige Postings via Twitter. Aber ich bin bald zurück. Versprochen. ;-)

  2. Ich denke, dass die Werbeeinnahmen zwar ein angenehmer Nebeneffekt sind aber sicherlich nicht der Grund weshalb man einen Blog führt.
    Dass man sich mit verschiedenen Themen auseinander setzt und sich so laufend weiterbildet ist wie Du auch sagst, einer der wichtigsten Aspekte beim bloggen.

  3. [...] Crossmediale Kommunikation [...]

  4. [...] Crossmediale Kommunikation [...]

  5. [...] habe ich mich, wie bereits im Juli angekündigt, dazu entschlossen, bei „karsten(un)blogged“ eine Denkpause einzulegen, um mir etwas Bedenkzeit [...]

  6. [...] für Domain und Hosting hereinzuholen, wäre mein finanzielles Minimal-Ziel erreicht. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, ist es nicht mein Ziel, mit dem Bloggen direkt Geld zu [...]

  7. [...] Warum jemand bloggt, ist schlussendlich eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit. Die Geschichte hinter meinem Blog habe ich letztes Jahr an dieser Stelle beschrieben. [...]

  8. Da fragt man sich beim lesen ja schon, ob man nicht irgendwie auf den Kopf gefallen ist.
    Nikolaus Köln

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