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Wie verbreitet man eine Social Media Release?
Veröffentlicht am: 25. Juli 2008 von K. Füllhaas
Über zwei Jahre alt ist die Idee von der Social Media (News) Release. Eine SMR ist eine Art Medienmitteilung, die im Internet veröffentlicht wird, die Aussagen webgerecht „portioniert“ darstellt und neben dem reinen Text auch Bilder, Videos, Social Media-Features… enthält. Wer sich vertieft informieren will, denn verweise ich an dieser Stelle auf meine del.ico.us-Bookmarks.
Ich hab jedoch immer gefragt, wie eine SMR korrekt verbreitet wird. Das aktuelle eBook „Der Social Media Release - Eine neue Form der Online Veröffentlichung...“ von Timo Lommatzsch (basiert auf seiner Bachelor-Arbeit an der FH Hannover) liefert Antworten.
- Eigene Webseite des Unternehmens
- Verteilerlisten per E-Mail, mit Link oder Teasertext
- Via RSS
- Pressservices
Social Media Newsroom
Ein so genannter Social Media Newsroom auf Basis einer Blogsoftware dient der Verbreitung in allen sozialen Medien.
Durch das richtige Taggen bzw. Indexieren der SMR wird die Auffindbarkeit des SMRs und seiner Inhalte durch Suchmaschinen und vor allem Social Media Suchmaschinen wie TECHNORATI stark erhöht. Im Verbund mit dem Einsatz von Social Bookmarking und Social News Sharing Diensten sowie auf Flickr oder Youtube abgelegten Multimediainhalten schafft man hiermit die größtmögliche Auffindbarkeit für die Themen und Inhalte des SMRs bei interessierten Bezugsgruppen, ohne dabei jemanden mit ungewollten Emails zu belästigen.
Zusätzlich empfehlen die von Timo Lommatzsch befragten Spezialisten gezielt mit wichtigen Bloggern Kontakt aufzunehmen. Sie sind Multipliaktoren für das jeweilige Thema der SMR.
Verbreitung über Presseservices
Beim Aussand über die etablierten Services wie Business Wire oder auch presseportal.de / presseportal.ch ergeben schnell viele Probleme:
- Hohe Kosten für multimediale Inhalte und Links
- Dritte Webseiten, welche Inhalte von den Presseservices beziehen, stellen die Inhalte ohne Social Media- oder Multimediakomponenten dar
- Fehlende Möglichkeit der Indexierung bei Social Media Suchmaschinen
Neben den technischen Problemen, gibt es aber auch rein inhaltliche Fragen: Machen Kommentare und Dialogmöglichkeiten am Ende einer Medienmitteilung auf der Plattform eines Presseservices überhaupt Sinn? Lommatzsch zitiert dazu Sandra Liebich von news aktuell GmbH Deutschland:
„Wir sehen uns als jemand der Informationen und Inhalte zur Verfügung stellt und nicht als eine Plattform, wo über die Inhalte diskutiert werden soll, das sollte bei den Unternehmen oder in Blogs und Foren geschehen.“
Schlussfolgerungen
In seiner Zusammenfassung hält Timo Lommatzsch unter anderem zwei Punkte fest:
- Die Zielgruppen des Social Media Releases sind nicht primär Journalisten.
- Der Social Media Release hat keinen fest definierten Distributionsweg. Je nach Ziel, Zielgruppen und Anwender wird ein Social Media Release unterschiedlich veröffentlicht und verbreitet.
Vor allem Punkt eins scheint mir wichtig, denn eine SMR ersetzt nicht die „klassische“ Medienmitteilung. Sie hat andere Zielgruppen und erfüllt zusätzliche Funktionen, wie Kommentare und Dialogmöglichkeiten. Wenn ein Journalist weiterführende Informationen zu einer Medienmitteilung wünscht, wird er den direkten Kontakt mit der Ansprechperson im Unternehmen aufnehmen und nicht einen Kommentar zu der SMR schreiben.
Quelle: Alle Zitate stammen aus dem oben erwähnten eBook von Timo Lommatzsch
Kategorien: Corporate Communications, Crossmediale Kommunikation, Medien, PR, Social Media, Web 2.0 |
























25. Juli 2008 um 11:14
Wie verbreitet man eine Social Media Release? - Crossmediale Kommunikation…
Ich hab jedoch immer gefragt, wie eine SMR korrekt verbreitet wird. Das aktuelle eBook „Der Social Media Release - Eine neue Form der Online Veröffentlichung…“ von Timo Lommatzsch (basiert auf seiner Bachelor-Arbeit an der FH Hannover) liefert A…
6. August 2008 um 18:28
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