Frisch aus dem RSS-Reader: Warum das Bier in Peking doppelt so teuer geworden ist

Olympia hat definitiv alle Medien erfasst, in abgelegenen Alpentälern soll es noch einzelne Zeitungen geben, die tapfer Widerstand leisten… Nachdem nun das IOC sozusagen die Internet-Zensur der chinesischen Behörden akzeptiert hat, ist das Olympia-Blog der Deutschen Welle ein spannendes Projekt, mit dem das Alltagsleben in Peking näher miterlebbar werden soll. China-Kenner Thomas Emmrich klärt uns zum Beispiel über die Verdopplung der Bierpreise in Peking auf: Weil kaum noch Lastwagen fahren, muss das Bier mit Kleintransportern in die Stadt gebracht werden…

Ob in China Online-Reputation wegen der anhaltenden Internet-Zensur ebenfalls ein Thema ist? Keine Ahnung, aber als Unternehmen kann man es mit dem Reagieren auf negative Kritiken im Web auch übertreiben, findet WSJ-Bloggerin Kelly Spors. Der US-Telekommanbieter Comcast nimmt mit möglichst allen Bloggern direkten Kontakt auf, wenn sie ein negatives Posting über das Unternehmen schreiben. Dieses Vorgehen wird von Bloggern als zu aufdringlich empfunden, sie fühlen sich überwacht.

Den richtigen Umgang mit Social Media zu finden, fällt vielen Unternehmen schwer. David Meerman Scott warnt vor Resultaten von Umfragen wie „Lesen Sie Blogs?“ oder „Nutzen Sie Social Media?“ Der häufig sehr niedrige prozentuale Ja-Anteil würde von konservativen CEO’s dazu missbraucht, weiterhin nur auf „traditionelle PR“ zu setzen. Viele Menschen, so argumentiert Scott, würden via Google auf Blogs landen, ohne diese als Blogs bewusst wahrzunehmen. Dasselbe gilt seiner Meinung nach für alle Social Media-Angebote.








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