XING: „Wer nicht online ist, verliert den Anschluss“

Das berufliche Social Network XING gibt einen Anstieg der Mitgliederzahlen um über 50 Prozent in den letzen zwölf Monaten bekannt. Gleichzeitig konnte der Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres auf 4,7 Millionen EURO gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdoppelt werden. Soweit die Erfolgszahlen von XING, die heute in einer Medienmitteilung aus der Hamburger Zentrale kommuniziert wurden.

Eine persönliche Präsenz in einem Social Network ist für XING-Gründer Lars Hinrichs in Zukunft unausweichlich. „Wer nicht Online auf sich aufmerksam macht, verliert den Anschluss und wird in Zukunft nicht mehr wahrgenommen,“ lässt er sich in der Medienmitteilung zitieren. Natürlich muss er von der Wichtigkeit des Social Networking überzeugt sein. Aber wird es soweit gehen, dass Personen ohne Online-Präsenz nicht mehr wahrgenommen werden? Dazu meine Überlegungen:

Auch ohne eignes Online-Profil sind heute viele Aktivitäten einer Person online sichtbar und via Google auffindbar.

Personen ohne eigenes Online-Profil müssen damit klarkommen, dass es keinen „zentralen Ort“ gibt, wo sie selber aktiv die wichtigsten Elemente ihrer Online-Präsenz verwalten können.

Auch in Zukunft wird nicht jede Person die gleichen Möglichkeit haben, durch berufliche und private Aktivitäten ihre Online-Reputation zu pflegen.

Trotzdem werden immer mehr Personen auf Grund einer Google-Recherche beurteilt und wahrgenommen (oder eben nicht), mit allen Konsequenzen für Stellensuche, Karriere, berufliche Projekte oder privates Glück.

Datenschutz und Privatsphäre kommen immer stärker unter Druck.

Meine wichtigsten Online-Präsenzen findet man hier in der rechten Spalte unter “Meine Netzwerke”.








2 Kommentare

  1. [...] Bitte auf das Bild klicken, um den Beitrag direkt auf dem ursprünglichen Publikationsort zu sehen! In Bezug auf Bewerbungsgespräche meint Bloggerin Sonja Greye vom Blog „Online Reputation“ im obigen Podcast: „Bei vielen Firmen kann es sogar negativ sein, wenn du gar keine Online-Reputation hast.“ In eine ähnliche Richtung geht eine Äusserung von XING-Gründer Lars Hinrichs: „Wer nicht Online auf sich aufmerksam macht, verliert den Anschluss und wird in Zukunft nicht mehr wahrgenommen.“ (Quelle) [...]

  2. [...] Siehe auch auf diesem Blog Facebook als Spionagetool für den Arbeitgeber (fuellhaas.com) Vortrag: Online Reputation – Karriereboost oder Zeitverschwendung? (fuellhaas.com) XING: „Wer nicht online ist, verliert den Anschluss“ (fuellhaas.com) [...]