Kultfilme leben von der Begeisterung ihrer Fans. Handelt es sich um Franchises wie “Star Trek” oder “Star Wars”, geht es auch um ein Millionenbusiness für Filmstudios und Rechteverwerter. Um so unverständlicher daher, wenn Rechteinhaber wie George Lucas den Fans mit juristischen Mitteln untersagen, sich mit ihren Kinolieblingen im Detail zu beschäftigen. Ein angesehenes Fanprojekt war die Bildersammlung auf flickr von Michael Heilemann. Auf Druck eines Schreibens von Lucasfilm hat flickr sein komplettes Online-Album gelöscht:
Die Kommentarschreiber auf flickr reagieren mit Unverständnis und Befremden. Schliesslich handle es um ein nichtkommerzielles Projekt, und die ganze Sache sei doch eigentlich nur Werbung für Star Wars. Lucasfilm ist jedoch schon länger dafür bekannt, dass sie bei der Gratwanderung zwischen Rechteverletzung und Kundenbegeisterung immer den Rechtsweg wählen und immer mehr Fans (also ihre Kunden) vor den Kopf stossen und somit auch zahlungswillige Merchandising-Kunden verlieren.
Auch an diesem Beispiel stellt sich wieder die Frage, wie weit ein Unternehmen seine Kunden und Fans gewähren lassen sollte, solange es in einem positiven Sinne zum Marketing beiträgt.










