Wer Vertrauen erwerben will, muss im Kerngeschäft punkten

Ob Sportsponsoring, Umweltaktion oder Kulturförderung – zahlreiche Unternehmen versuchen durch ein Engagement in diesen Bereichen, ihr Ansehen und ihre Reputation zu verbessern. Doch viel stärker hängt ihr Ansehen davon ab, ob sie im täglichen Geschäft verantwortungsbewusst handeln. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie “Die sieben Gebote für Unternehmen” der Kommunikationsberatung Pleon.

Demnach braucht es für einen guten Ruf eine konsistente CSR-Strategie, die mit dem Kerngeschäft eng verzahnt ist, weiss Cornelius Winter, Managing Partner bei Pleon, in der aktuellen Medienmitteilung. So beeinflusse es beispielsweise das Ansehen eines Unternehmens deutlich stärker, durchgängig umweltschonend zu produzieren als einzelne grosse Sportereignisse zu unterstützen.

Pleon hatte untersucht, welche Erwartungen gesellschaftliche Interessengruppen an die Wirtschaft haben. Besonders bedeutsam für die Akzeptanz von Unternehmen sind demnach menschenwürdige Herstellungsprozesse im Ausland, gefolgt von Arbeitsschutz, Umweltschutz und nachhaltigen Produktionsmethoden. In diesen Bereichen attestieren die befragten Stakeholder der Wirtschaft auch die grössten Verhaltensmängel. Cornelius Winter, bringt das Ergebnis auf den Punkt.

“Wer gesellschaftliche Erwartungen im Alltag enttäuscht, kann sich durch CSR-Projekte keine Reputation zurückkaufen.“

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1 Kommentar

  1. [...] auch Wer Vertrauen erwerben will, muss im Kerngeschäft punkten (fuellhaas.com) In Krisenzeiten in Corporate Social Responsibility investieren [...]