Die Freizügigkeit mancher Menschen im Internet erschöpft sich nicht in der detaillierten Preisgabe aller persönlichen und privaten Informationen auf Facebook oder in Twitter, sonder geht noch einen rechten Schritt weiter. Dies sehr zum Leidwesen der Porno-Industrie.
Eine die es wissen muss, ist Dolly Buster. Sie beklagt verfallende DVD-Preise und kostenlose Amateur-Aufnahmen im Web im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Sie sieht die Erotikbranche in einer Krise:
Das Internet ist schuld. Die Amerikaner finden es wahnsinnig toll, sich beim Sex zu filmen und die Aufnahmen kostenlos ins Netz zu stellen. Das ist für uns eine Katastrophe.
Dass man in Amerika tatsächlich in manchen Dingen einen Schritt voraus ist, beweist auch, dass dort prominente Exponenten vom Staat einen „Bailout“ für die Porno-Industrie fordern. Was bei GM und Chrysler geht, warum nicht auch hier? Auch wenn die Forderungen keine Chance hat, ist es doch ein netter PR-Effekt. Sex sells, gilt eben immer.










Ob “Sex sells” auch für die Zugriffszahlen auf diesen Artikel gilt?
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Diesen Aspekt des User Generated Content finde ich ebenfalls interessant. Spannend zu sehen wie die Branche mittlerweile darauf reagiert. youporn.com wird neben der Funktion als Plattform für UG-Porno auch als Kanal für Werbevideos spezialisierter (kostenpflichtiger) Videoportale genutzt – immerhin sind hier die Kunden.
Auch spannend: Aufgrund der großen Nachfrage nach UGC wird die professionel produzierte Ware mittlerweile gern als “amateur”, als UGC eben, inszeniert…
Sinn des Internets…
Schenkt man den Worten von Porno-Darstellerin Dolly Buster Glauben, muss man die alte Weisheit "sex sells" in Zweifel ziehen. Zumindest beschwert sich die gute Dame über die kostenlose Pornokonkurenz aus dem Internet. Die von Privatleuten he…