Social Media müssen einfacher messbar werden

Neben Usability, SEO (Suchmaschinenoptimierung), E-Mail und Web-Controlling gehört nun auch SEM (Suchmaschinenmarketing) zum Pflichtprogramm des Online-Marketing. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Studie „Online-Marketing-Trends 2009“ der Unternehmensberatung Absolit. Diese fünf Instrumente werden von über drei Viertel der 480 befragten Unternehmen eingesetzt. Am stärksten am Kommen sind Mobile Marketing und das Unternehmens-Engagement auf Social-Web-Portalen.

onlinemarketing2009

Als „Kür des erfolgreichen Online-Marketings“ wird der Einsatz von Web 2.0-Instrumenten dar. Dazu gehört der Einsatz von nutzerfreundlichen Techniken wie AJAX ebenso wie das Zulassen von Kommentaren der Nutzer. Diese nutzergenerierten Inhalte sind laut Einschätzung der Autoren für traditionell denkende Marketingabteilungen jedoch noch immer ein „heisses Eisen“.

Die Bedeutung eines guten Google-Rankings sei bei Online-Marketingverantwortlichen heute unumstritten, schreiben die Autoren weiter. Leider wird hier keine Verknüpfung mit Online Reputation Management gemacht. Die Zurückhaltung gegenüber Web 2.0- und Social Media-Angeboten zeigt auch, dass viele Unternehmen bis heute keinen Zugang zu diesen Medien gefunden haben und wohl vielen auch der erzielbare Mehrwert nicht transparent oder messbar genug ist. Newsletter- oder Suchmaschinenmarketingkampagnen liefern halt im Gegensatz zu Social Media einfach messbare Ergebnisse. Aktives Engagement in Social Media und systematisches Online Reputation Management müssen daher Tools und Techniken entwickeln, um Erfolge auch in Zahlen sichtbar und damit fassbarer zu machen.

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1 Kommentar

  1. Guido sagt:

    Hm, ich weiss nicht … Nutzenfunktionen, die die Kundenzufriedenheit aufzeigen?

    Alles was man da messen könnte, ginge in die Richtung “man frage die Kunden ob bei ihnen das social media engagement der Firma einen Einfluss auf die Zufriedenheit hatte”, aber das läuft auch der Kultur von social media gegen den Strich und wäre vielleicht sogar kontraproduktiv.

    Vielleicht sollte man einfach den Markt spielen lassen; wie sich die Musik- und Filmindustrie immer weiter ins Abseits schiebt werden auch Firmen, die social media verschlafen, irgendwann einfach nicht mehr mithalten können.

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