Denis Nordmann ist Geschäftsführer der Firma cognita, welches das Online-Monitoring Tool blueReport entwickelt und vertreibt.
Was hat Sie dazu bewogen, ein Tool wie blueReport in der Schweiz zu entwickeln und zu vermarkten?
Die Nachrichtenwelt hat sich in letzter Zeit dramatisch gewandelt und zu sehr grossen Teilen ins Web verschoben. Damit wird auch eine ganz neue Qualität der Medienbeobachtung möglich: schnell, umfangreich und preiswert. Diese Entwicklung nutzen wir und möchten sie in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich vorantreiben.
Persönlich hat mich die Herausforderung der Entwicklung eines solchen Tools sehr gereizt. Was viele zunächst technisch nicht für möglich hielten, haben wir mit einem exzellenten Entwickler-Team aus dem Umfeld der ETH Zürich aufgebaut.
blueReport fokussiert sich auf den deutschsprachigen Raum, weil wir hier einen natürlichen Heimvorteil haben. Wir kennen die Medienszene und können so auch ein qualitativ hochstehendes Produkt gewährleisten. Besonders mein Geschäftspartner Christian Beilborn ist als ehemaliger Vorstandssprecher der Jugendpresse Deutschland in der Medienszene fest verankert, wodurch wir natürlich eine ausgezeichnete Ausgangssituation haben.
Für welche Firmen eignet sich blueReport?
blueReport richtet sich an Kommunikationsprofis aus Unternehmen, Verbänden und Politik, die wissen möchten, was und wie über sie geschrieben wird. Typischerweise sind das Institutionen, die in der Öffentlichkeit stehen oder Initiativen, die in die Öffentlichkeit kommen wollen. Andere Kunden wiederum sind bestrebt, diskret und im Hintergrund zu arbeiten und nutzen blueReport und die Echtzeit-Benachrichtigungen als Detektor. Banken und Investment-Firmen beobachten häufig ganze Themenfelder und führen Marktrecherchen durch. blueReport ist auch besonders interessant für Agenturen, die mit unserem Service ihre Kommunikationsarbeit auswerten und auf relevante Veröffentlichungen zu ihren Kunden schnell reagieren können.
Ein weiteres wachsendes Gebiet ist das Reputation-Management: Kanzleien können mit Hilfe der von blueReport gefundenen Veröffentlichungen schnell für die Persönlichkeitsrechte ihrer Mandanten aktiv werden.
Welche Vorteile bietet blueReport gegenüber frei verfügbaren Tools wie Google News und Google Blogsuche?
blueReport verfügt über eine um ein Vielfaches grössere Quellenbasis von über 12’000 deutschsprachigen Quellen – Google News dagegen nur über 700. Darüber hinaus beobachtet blueReport auch zahlreiche Primärquellen wie Unternehmen, Verbände, Behörden und Politik.
Neben der Geschwindigkeit bietet blueReport als Profi-Tool auch zahlreiche Features wie das Kommentieren, Archivieren und Taggen von Artikeln. Zudem lassen sich die Treffer in RSS-Newsfeeds ausgeben und so in Echtzeit auf dem Mobile empfangen oder im eigenen Webauftritt einbinden.
Online-Reputation spielt hauptsächlich eine Rolle, wenn es um Kundenmeinungen und Produktbewertungen in Blogs und Social Media geht. Warum sollen auch Unternehmen, die im B2B-Geschäft tätig sind, ein Tool wie blueReport einsetzen?
Online-Reputation ist für Unternehmen auch in anderen Bereichen wichtig: als attraktiver Arbeitgeber möchten sie sicher auch im Web wahrgenommen werden, über ihre Produkte und Dienstleistungen wird auch in Online-Medien berichtet und die Geschäftsführung kann mit blueReport die Themen beobachten, die für sie relevant sind. Gerade Investment-Firmen arbeiten weniger in der Öffentlichkeit, sind aber doch auf eine gute Reputation als Top-Arbeitgeber angewiesen und benötigen vielfältige Informationen für ihre Investitionsentscheidungen.
Welche neuen Features sind für die nächsten Monate bei blueReport geplant?
Neben der permanenten Erweiterung der Quellenbasis arbeiten wir derzeit an neuen Möglichkeiten für die visuelle Aufbereitung der Suchresultate. In unserem Projekt politReport.ch demonstrieren wir dies bereits am Beispiel der Schweizerischen Politik.









