Die Suche im Web gehört immer noch zu beliebtesten und am meisten genutzten Funktionen. Social Networks und Blogs zeigen jedoch deutliche Wachstumszahlen – insbesondere in der Schweiz und in Deutschland.

Die aktuelle Studie von Nielsen zeigt, dass die von Usern verbrachte Zeit auf Social Network-Seiten dreimal schneller wächst als die Online-Nutzung insgesamt. Insgesamt machen Social Networks fast 10 Prozent der gesamten Nutzungsdauer aus. Der grösste Zuwachs an Besuchern ist momentan in der Altersgruppe 35-49 zu verzeichnen.
Weltweit besuchen mehr als zwei Drittel der globalen Online-Bevölkerung Social Networks und Blogs (Nielsen nennt diese “Member Communities” in der Studie) und machen diese damit zur viertbeliebtesten Online-Nutztungskategorie – noch vor privaten E-Mails.
John Burbank, CEO Nielsen Online:
“Social Networking ist zum wichtigen Teil des globalen Online-Erlebnisses geworden. Obwohl schon zwei Drittel der globalen Online-Bevölkerung auf Member Community-Websites zugreift, scheint sich das Wachstum von Verbreitung und Nutzung nicht zu verlangsamen. Social Networking wird weiterhin nicht nur die globale Online-Landschaft verändern, sondern auch das Konsumerlebnis im Allgemeinen.“ (Quelle: presseportal.de)
Eine interessante Entwicklung lässt sich auch bei den Nutzern von Facebook und Co. beobachten. Längst sind Social Networks kein reiner Tummelplatz von Teenagern mehr. Die Altersgruppen über 35 verzeichnen Zuwachsraten, bei Jugendlichen ist sogar ein Rückgang feststellbar.

So begann Facebook als ein Netzwerk für Uni-Studenten, heute ist ein Drittel seiner weltweiten Mitglieder in der Altersgruppe von 35-49 zu finden. Ein Viertel aller Facebook-Mitglieder ist über 50 Jahre alt.
Das perfekte Rezept, wie Unternehmen Social Networks profitabel für Werbung und Kundendialog einsetzen können, bietet auch die Studie von Nielsen nicht. Wie schon in vielen anderen Publikationen zum gleichen Thema halten auch die Nielsen-Autoren fest, dass Werbung im Sinne eines Dialogs stattfinden sollte.
The point that social network members are co-creators of content and, therefore, have a sense of ownership within the site means advertising should be about participating in a relevant conversation with consumers rather than simply pushing ads on them. After all, it is social media. Advertising shouldn’t be about interrupting or invading the social network experience, it should be part of this conversation.
Die Vernetzung mit anderen Menschen bietet für Social Network-User eine Mehrwert. Markenkommunikation sollte ebenfalls diesen Ansatzpunkt verfolgen:
Therefore, advertising should follow the same philosophy of adding value through interaction and consultation. Fan sites or sponsored groups are, perhaps, one of the most sucessful examples of social network marketing that touch on the principles of interactivity and adding value – such as offers, sneak previews and co-creation of content. Social networks lend themselves greatly to generating brand affinity for advertisers through these fan sites…
Unternehmen müssen sich jedoch im Klaren sein, dass Diskussionen und Userbeiträge auf Fan-Seiten nicht immer der vom Unternehmen gewünschten Marken-Botschaft folgt, sondern eine Eigendynamik entwickelt.
Much like a friendship, marketing on social networks requires continual investment – in terms of time and effort as opposed to financial – to be of value to both parties.
Quelle: presseportal.de (inkl. Link zum Download der Studie)






[...] Wachstum bei Social Networks und Blogs (fuellhaas.com) [...]
Weils so schön ist hab ich hier noch gerade eine neue Community gefunden die in der Schweiz ihre Tore geäffnet hat
http://www.swiss-face.ch wens intressiert
Weshalb nennt der Nielson Report Communities und Blogs “Member” Community-Websites? Ich brauche doch in einem Blog nicht Member zu sein. Gehts darum, dass man einen Namen angeben muss? Nein, das kann nicht der Grund sein, oder?
Weiss jemand eine bessere Begründung?