Spiegel Online ist immer einen Besuch wert, wie die Einleitung zum Artikel „PR für Dummies“ beweist:
Ungeschützter Sprachverkehr, noch dazu in der Öffentlichkeit, ist unverantwortlich. Man kennt seine Partner nie gut genug. “Public Relations” ist das Präservativ im Umgang mit Medien – doch der Papst macht’s lieber ohne. Keine gute Idee, wenn es um das Thema Aids geht.
Die Äusserungen des Papstes zu AIDS und der Verwendung von Kondomen haben laut Spiegel Online ein PR-Desaster losgetreten, welches alle weiteren Äusserungen des Heiligen Vaters zu anderen Themen überlagern wird:
…und schuld daran ist wieder einmal die Unfähigkeit der Vatikaner zu professioneller Kommunikation.

Warum also nicht die katholische Kirche wie ein international agierendes Unternehmen managen? Das Potential wäre aus Werbe-Sicht durchaus vorhanden:
Der Papst ist eine gute Marke. Er verfügt mit dem Kreuz über ein starkes Branding, hat überall Outlets in den Gemeinden und seine Flagshipstores, die Kathedralen, dominieren unsere Städte. Und regelmäßig jeden Sonntag gibt es ein Eventmarketing.
Nach den vorangegangenen Kommunikationspannen um den Holocaustleugner Bischof Richard Williamson hilft nur noch Krisenkommunikation, meint Spiegel Online:
Ein Besuch in einem Aids-Hospital und eine mutige Erklärung, wonach Kondome in dieser Hölle kein Teufelszeug sind.







[...] Ahnung, wie es dieser Artikel auf Spiegel Online mit spitzen Formulierungen auf den Punkt bringt: Weiterlesen auf fuellhaas.com… var [...]