Kommunikationsberater, Pädagogen und Karriereberater sind sich einig: Nicht alles gehört in ein Online-Profil auf einem Social Network. Personalverantwortliche und Unternehmen googeln die Namen von Bewerbern und potentiellen Geschäftspartnern und überprüfen deren Online-Reputation: peinliche Partyfotos, unbedachte Aussagen und Kommentare oder schlicht die „falschen“ Freunde werden so erbarmungslos offen gelegt.
Bei der Schweizer Boulevardzeitung Blick pflegt man eine etwas verkehrte Sicht zum Thema Online-Reputation: Unvorteilhafte Online-Inhalte sind in Bezug auf die diesjährigen Mister-Schweiz Kandidaten offenbar hochwillkommen, wie blick.ch am 27.3.2009 schrieb:
Wenigstens auf dem Community-Portal Facebook.com muss doch was zu finden sein. Aber nichts da. Die Profile der Kandidaten sind anständig bis langweilig, alle haben eine blütenweisse Weste. Keine peinlichen Fotos, polarisierenden Ansichten über Religion und Politik, keine Anfeindungen. Es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen in der Welt der schönen Männer. Sie treten sogar gegenseitig den Fan-Gruppen der Konkurrenten bei. Alle haben sich lieb. (Quelle)
Die Vermarkter von Mister Schweiz wissen, wie man Menschen online präsentieren muss. Und wenn es der Medienaufmerksamkeit dienlich ist, wird ein „Skandälchen“ sicher auch via Facebook inszeniert.









