Heute Mittag ist mir beim FC Basel dieser Tweet aufgefallen:
Der FCB weisst auf ein wichtigstes Thema hin: Twittert der ehemalige deutsche Fussball-Nationalspieler und Liebling der Klatschpresse wirklich selber? Der Account http://twitter.com/LotharMatthaeus ist noch lange kein Beweis für seine Echtheit, gibt es doch genug Fake-Accounts, welche die Namen von Prominenten missbrauchen. Es gibt aber auch echte Promi-Twitterer wie Ashton Kutcher oder John Cleese.
Ob es sich um den echten Lothar handelt oder nicht, lässt sich kaum feststellen. Der Twitter-Account des FC Basel ist echt, weisst der Club doch in einer Medienmitteilung vom 29.04.2009 darauf hin.
Mit einem falschen Twitter-Account (oder einem anderem Social Media-Profil) lässt sich natürlich eine Person gezielt in Misskredit bringen. Dabei muss man nicht unbedingt Sportler sein oder aus dem Showbusiness stammen. Stellen Sie sich vor, ein Unbekannter twittert unter dem Namen ihres CEO, verbreitet eine Mischung aus echten und gefälschten Firmenmeldungen und bringt mit kontroversen Statements ihr Unternehmen in Misskredit.
In einer Zeit, wo etablierte Massenmedien auf Twitter nach Stories fischen, können so schnell Falschmeldungen ihren Weg zu einem Massenpublikum finden. Auch wenn der Schwindel früher oder später auffliegt, der Schaden für die Reputation ist bereits angerichtet. Auch wenn Twitter derartige Fake-Accounts ausdrücklich verbietet, lohnt es sich als Unternehmen regelmässig Dienste wie Twitter zu überprüfen, ob nicht etwa Unbefugte unter dem Namen des Unternehmens oder eines leitenden Angestellten ihr Unwesen treiben.
Um Missbrauch zu verhindern, braucht es in Zukunft so etwas wie einen Authentifizierungsdienst, der mit einer Identitätsüberprüfung garantiert, dass der Account wirklich derjenigen Person gehört, deren Name verwendet wird?
In diesem Sinne… folgen Sie mir auf Twitter.
Siehe auch
Fake-Accounts bei Twitter und keiner kriegt es mit? (onlinemarketing-konkret.de)
Prominente bei Twitter (Heideschwätzer)
Twittert Revlon? Oder wieder ein Fake mehr! (PR Blogger)
John Cleese: Yes, I do twitter (Spreeblick)












Zitat “In einer Zeit, wo etablierte Massenmedien auf Twitter nach Stories fischen,
können so schnell Falschmeldungen ihren Weg zu einem Massenpublikum finden.
Auch wenn der Schwindel früher oder später auffliegt, der Schaden für
die Reputation ist bereits angerichtet.”
Für Wenn?… Die Medien werden merklich immer schlechter, da wird eben zeugs gepostet was nicht stimmt oder sogar teile weggelassen.
Beispile gibt es genug dafür z.B. Der angebliche Tod von Steve Jobs oder der von Patrick Swayze.
Also Wer hat nun ein Problem? Die Medien sollen mal besser recherchieren, damit lässt sich viel “blödsinn” schon mal auschliessen und aufhören abzuschreiben.
Die Medien sollten besser recherchieren, da geb ich Dir recht. Nur können Unternehmen und Personen nicht drauf hoffen, dass die Medien ihren Job besser machen. Zeit- und Kostendruck bestimmen den Redaktionsalltag, da verlässt man sich halt auf eine schnelle Onlinerecherche. Damit will ich das natürlich nicht in Schutz nehmen oder die Arbeitsweise mancher Medien entschuldigen.
[...] Vor rund zwei Wochen habe ich bereits über das Problem mit Fake-Accounts auf Twitter gebloggt. Auch bei Twitter macht man sich offenbar schon länger Gedanken zu dem Thema. Aktuell bewegte eine Klage die Twitter-Macher: Der amerikanische Baseball-Manager Tony La Russa klagte gegen Twitter, weil auf der Seite ein Account unter seinem Namen betrieben wurde. [...]